Fünf Cent weniger pro Kubikmeter

Trinkwasser in Nörten-Hardenberg wird günstiger

Nörten-Hardenberg. Die Gemeinde Nörten-Hardenberg plant Gebührensenkungen. Außerdem hat die Verwaltung einen Haushalt mit einer „schwarzen Null" vorgelegt.

Der Finanzausschuss des Gemeinderates unter dem Vorsitz von Werner Thiele (CDU) empfahl in seiner jüngsten Sitzung dem Gemeinderat einstimmig die Absenkung folgender Gebühren zum Stichtag 1. Januar 2015: Das Wassergeld soll von bislang 1,60 Euro pro Kubikmeter auf 1,55 Euro fallen. Für Großabnehmer, die mehr als 10.000 Kubikmeter im Jahr benötigen, soll der Kubikmeterpreis sogar nur 1,49 Kubikmeter betragen, sagte Bürgermeisterin Astrid Klinkert-Kittel. Davon profitieren vor allem große Betriebe.

Der Preis für das Schmutzwasser soll von 2,90 Euro auf 2,80 Euro pro Kubikmeter neu festgesetzt werden. Die Gebühr für Regenwasser sinkt von 34 Cent pro Kubikmeter auf 28 Cent. Positiv habe sich der Anschluss von Reyershausen an die Nörtener Kläranlage ausgewirkt. Dadurch sei eine andere Verteilung der Fixkosten möglich, sagte die Bürgermeisterin.

Der Haushalt der Gemeinde Nörten-Hardenberg soll im kommenden Jahr mit einem geringfügigen Überschuss von 3700 Euro abschließen, sagte der Kämmerer des Fleckens, Jürgen Werner. Aufwendungen und Erträge schließen mit jeweils rund 14,3 Millionen Euro ab.

Die Hebesätze der Grundsteuern A und B bleiben mit jeweils 320 Prozentpunkten unverändert, ebenso die Gewerbesteuer mit 330 Prozentpunkten.

Investitionen

Die größte Investitionssumme mit rund 500.000 Euro soll in die Altstadtsanierung des Fleckens fließen. Für den schon begonnenen Anbau der Kinderkrippe in Angerstein sind 424.000 Euro eingeplant. Weitere 40.000 Euro sind für Kindertagesstätten eingeplant.

In das Wasserwerk sollen 85.000 Euro gesteckt werden. Die aus Sicherheitsgründen erforderlichen Stahltreppen im Hochbehälter sind mit 30.000 Euro veranschlagt: Für die Erneuerung der Wasserleitung in der Mühlengasse in der Kerngemeinde sind 30.000 Euro vorgesehen, für Wasserhausanschlüsse 15.000 Euro und für einen Werkstattwagen des Wasserwerks sind 10000 Euro bestimmt.

Weitere 140.000 Euro sind für die Erneuerung der Steuerungsanlage in der Kläranlage eingeplant und 135.000 Euro für die Fortführung des Bushaltestellenprogramms. (zhp)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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