Die Schließung ddroht

Warenlager der VR-Bank: Öko ist die letzte Chance

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Das Warenlager der VR-Bank: Die angedachte Umwandlung in ein Lager für Öko-Ware ist VR-Bankvo rstand Folkert Groeneveld schwierig. 

Dransfeld / Nörten-Hardenberg – Die Zukunft des Warenlagers Nörten-Hardenberg der VR-Bank in Südniedersachsen ist ungewiss.

Man prüfe als Alternative zu einer Schließung eine Umwandelung in einen Standort für Öko-Ware, sagte jetzt der VR-Bank-Vorstand Folkert Groeneveld auf der Winterveranstaltung der Bank in der Dransfelder Stadthalle vor 140 Landwirten aus der Region.

Die Bank strukturiert ihr Warengeschäft neu und will sich auf zukunftsfähige, gleichmäßig im Geschäftsgebiet verteilte und den gestiegenen Behördenanforderungen entsprechenden Standorte konzentrieren, die gut erreichbar sind. Das bedeutet das Aus für den Warenlagerstandort Landwehrhagen (Kreis Göttingen).

Auch der Standort Edemissen steht nach Groenevelds Worten auf der Streichliste der Genossenschaftsbank. Er erwarte dafür keine Jubelrufe, weil aber die ohnehin magere Umsatzrendite im Warenbereich bei der VR Bank derzeit deutlich unterschritten werde, müsse man effizienter werden und in diesem Bereich Kosten sparen, so Groeneveld. Die Umwandlung des Standortes Nörten-Hardenberg für Öko-Ware bezeichnete der Bankvorstand als eine Herausforderung. Denn die dortige Holzkonstruktion sei nur aufwändig so rein zu halten, dass sie den Anforderungen für die Zertifizierung genüge.

Letztendlich wird es wohl auch eine Frage der Nachfrage sein: Derzeit stellen einige Landwirte in der Region auf ökologischen Landbau um, irgendwo muss die erzeugte Ware auch aufgenommen und gelagert werden. Zudem, so Bankvorstand Groeneveld, wolle man im Eichsfeld aus den bisher beiden kleinen Standorten Gieboldehausen und Duderstadt einen neuen, größeren machen – vermutlich innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre. 

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