Vorschlag habe es nie gegeben

SPD weist Vorwürfe der Elveser Bürgerliste zurück

Martina Beck

Elvese. Die SPD wehrt sich. Die Aufstellung einer Einheitsliste für die Ortsratswahl am 8. März sei nicht an ihrem Widerstand gescheitert, betont sie.

„Die Liste hat sich niemals an die SPD gewandt, um eine gemeinsame Liste aufzustellen“, betont Martina Beck. Nachdem sich der bisherige Ortsrat aufgelöst hat, muss ein neuer gewählt werden.

Im Gespräch mit der HNA hatte Hartmut Ehmen von der Liste Bürger für Elvese gesagt, die Sozialdemokraten hätten sich nicht auf eine gemeinsame Liste einlassen wollen. „Ein solcher Vorschlag ist uns nie unterbreitet worden“, hält dem jetzt Martina Beck entgegen. Sie war im alten Ortsrat stellvertretende Ortsbürgermeisterin und ist noch als Ortsbeauftragte tätig.

Dass die SPD für eine breite Beteiligung offen war, zeigt sich nach ihren Worten schon daran, dass drei der sechs Kandidaten auf ihrer Liste keine Parteimitglieder seien.

Bolzplatz und Maibaum 

„Wir wollen, dass das, was im alten Ortsrat beschlossen wurde, fortgeführt wird“, sagte sie zu den sozialdemokratischen Zielen, beispielsweise die Umgestaltung des Bolzplatzes und die Errichtung eines Maibaums am Thieplatz.

Überhaupt haben sich die Sozialdemokraten nach ihren Worten die Attraktivitätssteigerung des Dorfes auf ihre Fahnen geschrieben. Unter dem Motto „Elvese - eine lebendige Gemeinschaft“ wollen sie unter anderem darüber mit den Einwohnern diskutieren.

Die Aufgabe des Ortsrates sehen sie vor allem darin, den Ort als eine lebendige Gemeinschaft zu erhalten. Dazu gehöre die Verbesserung der örtliche Infrastruktur wie des Dorfgemeinschaftshauses.

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