Zeugnisse für Absolventen der Kfz-Bundesfachschule

Volles Haus: Die 86 Absolventen des Jahrgangs 2015 der Northeimer Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe BFC nach der festlichen Verabschiedung im Hardenberger Atrium. Foto:  Eriksen

Nörten-Hardenberg. Frauen-Power, Netzwerke, Weiterbildung - das waren Schlüsselbegriffe bei der Abschlussfeier der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC).

Die in Northeim gelegene Schule mit Internat ist seit zwei Jahren die einzige ihrer Art in der Bundesrepublik.

So kamen die 86 Absolventen, die im Hardenberger Atrium ihre Abschlusszeugnisse erhielten, aus allen Teilen Deutschlands. Aus dem Landkreis Northeim stammte nur der Moringer Roland Schneider. BFC-Geschäftsführerin Sylvia Gerl hatte in einer launigen Ansprache die Erwartungen der 123 neuen Schüler vor elf Monaten mit den heutigen An- und Einsichten der 86 Absolventen verglichen. Sie überreichte die Urkunden zusammen mit Thorsten Ußkurat, Vizepräsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen.

Fünf Absolventen wurden ausgezeichnet, allesamt Frauen. Die drei Jahrgangsbesten erhielten wertvolle Preise: Veronika Kohler aus Schöntal bei Heilbronn, die einen Notendurchschnitt von 1,3 erreichte, Jana Büscher aus Hildesheim (1,4) und Kathrin Ebert aus Braunschweig (1,5). Neubauer betonte, Karriere zu machen sei kein Spaziergang. Man müsse sich aus der Masse herausheben. Ein Stipendium der Santander-Bank erhielten Lisa Flothkötter aus Nordwalde bei Münster und Jennifer Holitschke aus Braunlage.

Alle Festredner betonten, dass mit dem Ende der Schule eine lebenslange Weiterbildung beginne und dass Vernetzungen immer wichtiger würden. Helmut Peter, BFC-Vorstandsvorsitzender und Northeimer Autohaus-Unternehmer, warb für den Förderverein der Schule, die sich selbst finanziert. „Die BFC ist auf Idealisten angewiesen.“

Jürgen Karpinski, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Kfz-Gewerbes, nannte die Absolventen die wichtigsten Technologieträger des Gewerbes. „Wir brauchen Sie als Nachwuchs“. Dem Kfz-Gewerbe gehören 38 500 Betriebe mit 500 000 Mitarbeitern an, davon 95 000 Lehrlingen. Das Gewerbe erwirtschafte jährlich 148 Milliarden Euro.

Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser freute sich, dass aus einigen Wahl-Northeimern Neu-Northeimer wurden, weil sie in der Kreisstadt eine Anstellung gefunden haben. „Die BFC ist wichtig für uns. Sie ist eine indirekte Werbung für unsere Stadt.“ (zäl)

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