Vorschlag: Zwei Kreisel statt einer Ampel in Nörten-Hardenberg

Zwei Kreisel: Diese Skizze legt Werner Thiele beim Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter der Bad Gandersheimer Landesstraßenbaubehörde, Heiko Lange, vor: Wer aus Nörten (rechts) kommend in Richtung Göttingen auf die B 3 will, muss am Kreisel am Abzweig nach Parensen (links) wenden. Skizze:  Thiele/nh

Nörten-Hardenberg. Mit nicht nur einem, sondern mit zwei Kreiseln möchte der Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion in Nörten-Hardenberg, Werner Thiele, die „katastrophale" Verkehrssituation um die Abfahrt von der neuen Bundesstraße B 3 auf die B 446 lösen.

Linksabbieger von der B 3 müssen oft lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Zu einem Gespräch mit dem stellvertretenden Leiter des Geschäftsbereichs Gandersheim in der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Heiko Lange, sowie dem CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne und dem Landratskandidaten der Christdemokraten, Dr. Bernd von Garmissen, hatte er gleich eine Planskizze mitgebracht.

Vom ersten Kreisel an der Lauenförder Straße zwischen ehemaliger Zuckerfabrik und Brücke können die Autofahrer auf die neue B 3 Richtung Northeim und auf die B 446 Richtung Uslar fahren. Auf dem zweiten Kreisel in Höhe der Abzweigung in Richtung Parensen wenden die Verkehrsteilnehmer, die nach Göttingen wollen.

„Im Moment denken wir noch über eine Ampel nach“, bestätigte Lange den bisherigen Kurs der Straßenbaubehörde. Derzeit werde untersucht, ob eine Ampelanlage gewährleisten könne, dass für die Autofahrer die Wartezeiten in den Vorgaben blieben. Dazu zeigte sich Lange optimistisch.

Werner Thiele

Auf eine Testphase mit einer mobilen Ampelanlage werde in der Regel verzichtet. Die meisten glaubten, die Einrichtung der Ampelanlage im Oktober sei eine Art Testphase für eine endgültige Lösung gewesen, berichteten Thiele und Dr. Roy Kühne. „Das war eine Anordnung der Stadt Northeim“, stellte Heiko Lange von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim klar. Im Zuge der Sperrung der Northeimer Bahnunterführung seien die Ampeln in Abstimmung mit der Straßenverkehrsbehörde aufgestellt worden. Im November wurden sie wegen ständiger Verkehrsstaus wieder abgeschaltet.

Nach der jüngsten Erfahrung werde es einen Aufschrei geben, wenn die Menschen hörten, dass nun wieder eine Ampel kommen solle, sagte Thiele. Deshalb regte Kühne an, nach Abschluss der Planungsphase eine Informationsveranstaltung anzusetzen und stieß bei Lange auf offene Ohren. Dort sollen Betroffene umfassend erfahren, wann und wie die neue Anlage geplant ist. (zul)

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