Zweites Baugebiet in Richtung Wolbrechtshausen geplant

Platz für 34 neue Einfamlienhäuser in Lütgenrode

Rohbau, Kran und gelagerte Baustoffe in einem Neubaugebiet
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Auf dem Acker westlich des Neubaugebiets am Espoldering sollen in den kommenden Jahren 34 Einfamilienhäuser entstehen.

Die Nörten-Hardenberger Ortschaft Lütgenrode soll ein zweites Neubaugebiet erhalten.

Lütgenrode – Ein Wohngebiet mit 34 Einfamilienhäusern plant die Lütgenroder Bauerschließungs Gmbh An der Espolde. Es soll westlich neben dem derzeitigen, fast vollgebauten Neubaugebiet am Espoldering in Richtung Wolbrechtshausen entstehen.

Ein zweiter Vorentwurf des Gebiets wurde jetzt vom Architektur- und Ingenieurbüro Mocha im Bauausschuss der Gemeinde Nörten-Hardenberg vorgestellt. Danach sind auf dem Areal Häuser mit maximal zwei Vollgeschossen und einem Staffeldach vorgesehen. Die Firsthöhe wird neun Meter betragen, gemessen von der Straße aus, so hat es der Verwaltungsausschuss verlangt. Mehrfamilienhäuser wird es nicht geben, kündigte Jan Mocha an.

Steingärten untersagt der Flecken Nörten-Hardenberg auf Wunsch des Landkreises, so Bürgermeisterin Susanne Glombitza (parteilos). Auf den Grundstücken zum Ortsrand hin ist ein fünf Meter breiter Pflanzstreifen vorgesehen, um dessen Unterhaltung sich die Hausbesitzer kümmern müssen. Jedes Grundstück erhält auf Wunsch des Verwaltungsausschusses zwei Parkplätze. Weitere Stellplätze legt die Erschließungsgesellschaft entlang der Straße an, versprach Planer Mocha.

Im nördlichen Bereich des Neubaugebiets ist ein Mehrgenerationenplatz mit Spielgeräten vorgesehen. Um dessen Gestaltung soll es bei einem Workshop gehen, zu dem die Erschließungsgesellschaft Anwohner und andere interessierte Bürger einladen will. Auf gemischte Resonanz stieß im Ausschuss ein Gehweg. „Der Flecken müsste die Unterhaltungskosten tragen“, warnte der Ausschussvorsitzende, Heinz Brandt (SPD). „Der Weg würde eine Abkürzung bieten“, meinte dagegen Sabine Opolka (CDU). Die Frage soll später geklärt werden. Schwierig wird es mit einer zweiten Zufahrt über den im Süden angrenzenden Feldweg, sagte Mocha. Die Feldmarkgenossenschaft lehne eine Öffnung für den allgemeinen Verkehr ab. Lediglich Feuerwehrfahrzeuge dürften ihn im Falle eines Brandes nutzen. „Lütgenrode erwacht nach vielen Jahren aus seinem Dornröschenschlaf“, freut sich Ortsbürgermeister Eckhard Prommer (Freie Bürger-Liste) über das zweite Neubaugebiet in kurzer Zeit. Der kleinste Ort des Fleckens sei Teil des Göttinger Speckgürtels geworden.

Das Oberzentrum lasse sich über die nahe Autobahn 7 und die Bundesstraße 3 schnell erreichen. Das nur einen Kilometer entfernte Nörten-Hardenberg biete ausreichend Geschäfte für Güter des täglichen Bedarfs. Dort gebe es auch Kindertagesstätten und eine Grundschule. „Ein Großteil der 32 Einfamilien- und zwei Mehrfamilienhäuser in unserem alten Neubaugebiet am Espoldering werden wohl in diesem Jahr stehen“, erwartet Prommer. Auch für das neue Baugebiet, das Planer und Investor Mocha gemeinsam mit Sam Ledderhose erschließen wolle, gebe es bereits zahlreiche Anfragen. Er stehe mit Feuerwehr, Sport- und Gesangsverein in Kontakt, um die Neubürger ins Dorf zu integrieren.

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