Investitionen für Feuerwehrhäuser in der Kritik

Ausschuss fordert Überprüfung

Northeim. Für Diskussionen in Northeims Ratsgremien sorgen die städtischen Investitionen für Feuerwehrhäuser in den Northeimer Ortschaften. Diese wurden von der Verwaltung vorgeschlagen und sollen nun geprüft werden.

Der Ausschuss für Bürgerdienste, Wirtschaft und Verkehr und öffentliche Sicherheit jedenfalls merkte an, dass vor einer Festlegung von Ausgaben für Unterhaltung und Neubauten zuerst eine Begehung aller Feuerwehrhäuser abgewartet werden sollte.

Bislang sieht die mittelfristige Planung der Stadt, die im Etatentwurf 2013 enthalten ist, folgende Investitionsreihenfolge für Wehrhäuser vor:

• für 2013 und 2014 die Erweiterung und der Umbau des Feuerwehrhauses Denkershausen (Kosten aufgeteilt auf zwei Jahre: 239.000 Euro)

• für 2015 die Erweiterung des Feuerwehrhauses Hillerse für 2015 (160.000 Euro) und

• für 2016 den Neubau eines Feuerwehrhauses in Berwartshausen (Kosten: 350.000 Euro).

Der Ausschuss begrüßte die Ankündigung der Verwaltung, dass ab April eine Sicherheitsüberprüfung aller Wehrhäuser mit Experten und Vertretern der Gemeindeunfallkasse stattfinden soll. Die Investitionen ab 2014 für die Wehrhäuser sollten erst danach in einer Prioritätenliste festgeklopft werden, hieß es. Keine Einwände hatten die Ausschussmitglieder hingegen bei den Ausgaben für die Anschaffung von neuen Feuerwehrautos.

So soll die Ortswehr Hammenstedt in diesem Jahr ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Tank (städtischer Anteil an den Kosten: 86.000 Euro), und die Feuerwehr Northeim einen neuen Einsatzleitwagen (95.000 Euro) bekommen.

Bereits bestellt ist ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Tank für die Ortswehr Hillerse. Dafür stehen 84.000 Euro aus dem Vorjahr bereit, entstehende Mehrkosten für ein größeres Fahrzeug müssen von der örtlichen Wehr aufgebracht werden.

Für 2015 stehen der Kauf eines Löschgruppenfahrzeugs für Höckelheim (240.000 Euro) und eines Mannschaftstransportfahrzeugs für die städtischen Feuerwehren (43.000 Euro) in der Finanzplanung. Für 2016 sieht der Plan den Kauf einer neuen Drehleiter mit Korb für die Northeimer Wehr vor (400.000 Euro).

Einmütig stimmte der Ausschuss einem Vorschlag der Verwaltung zu, wonach künftig für Ortswehren mit Grundausstattung als neue Löschfahrzeuge generell Tragkraftspritzenfahrzeuge mit Wassertank (TSF-W) mit einer Gesamtmassse von 6,3 Tonnen angeschafft werden sollen. Alles was darüberhinaus geht, müssen die Wehren selbst finanzieren. (goe)

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