Northeim: Feuerwehr holte Chemikalien aus verlassenem Wohnhaus

Northeim. Die Feuerwehr hat an der Northeimer Wilhelmstraße 35 Kilogramm Chemikalien aus dem Keller eines leer stehenden Hauses geborgen. Nach Polizeiangaben soll es sich unter anderem um roten Phosphor und Magnesiumpulver handeln.

Die Wilhemstraße war für den Einsatz gesperrt. Die Chemikalien waren bei einer Entrümpelungsaktion entdeckt worden. Das seit zehn Jahren leer stehende Haus soll verkauft werden. Es war der Wohnsitz des 2001 verstorbenen Physikers Burkhard Heim.

Bevor die Chemikalien geborgen werden konnten, hatten Mitglieder der Umweltfeuerwehr in Vollschutzanzügen und ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamts die Chemikalien in Augenschein genommen. Sie gaben Entwarnung. Eine unmittelbare Gefahr gehe von den Stoffen nicht aus.

Chemie-Einsatz in Northeim

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Ein Abtransport war ohne Evakuierung der Umgebung möglich. Nach Polizeiangaben sind 15 Kilogramm der Stoffe beschriftet, 20 Kilogramm nicht. Die Stoffe befinden sich aber teilweise in beschädigten Behältern. Es sei aber nichts ausgetreten.

Für den Abtransport wurden sie nun umgefüllt. Dann wurden sie zunächst zur Deponie nach Blankenhagen gebracht, sagte die Polizei an. (ows)

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