200.000 Euro Schaden

Wohnung in Northeim in Flammen: 21 Menschen evakuiert

Alles verkohlt: Aus einem Mehrfamilienhaus in Northeim mussten wegen des Brandes 21 Personen evakuiert werden.
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Alles verkohlt: Aus einem Mehrfamilienhaus in Northeim mussten wegen des Brandes 21 Personen evakuiert werden.

Sirenenalarm schreckte in der Nacht zum Dienstag gegen 3.30 Uhr die Einwohner der Stadt Northeim aus dem Schlaf.

Northeim - Eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Matthias-Grünewaldstraße stand in Flammen. Die Einsatzstelle gab Vollalarm, denn es galt Menschen zu retten.

Die Wohnung im Erdgeschoss des Gebäudes stand bei Eintreffen des Brandmeisters vom Dienst bereits in Vollbrand, heißt es von Konstantin Mennecke, Sprecher der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr. Eine starke, weithin sichtbare Rauchentwicklung war die Folge.

Die Feuerwehr habe daraufhin die Evakuierung und Rettung der Bewohner aller Wohnungen unter anderem über Steckleitern, eingeleitet. Viele, so ein Polizeisprecher, hätten sich auch schon zuvor selbst in Sicherheit gebracht und ins Freie gerettet. Verletzt wurde sowohl von den Bewohner als auch den Einsatzkräften niemand.

Dichter Rauch drang aus dem Mehrfamilienhaus an der Matthias-Grünewald-Straße.

Insgesamt, so Feuerwehrsprecher Mennecke, wurden 21 Personen aus dem Sechs-Parteien-Haus, in dem es brannte, sowie aus einem Nachbarhaus evakuiert.

Zur Verstärkung der Northeimer Einsatzkräfte wurden kurze Zeit später auch die Feuerwehren aus Hillerse und Sudheim nachalarmiert.

Mit mehreren Trupps wurde das Feuer im Wohnungsinnern im Innenangriff und von außen bekämpft. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Wohnungen konnte so verhindert werden.

Der Rettungsdienst hatte mit einem Großaufgebot die Betreuung und Sichtung der betroffenen Personen übernommen. Northeims Bürgermeister Simon Hartmann veranlasste noch in der Nacht, dass alle Personen in der Jugendherberge unterkommen konnten. Die sechs Wohnungen des brandbetroffenen Gebäudes sind laut Polizei derzeit unbewohnbar.

Helfer des Technischen Hilfswerks kontrollierten nach Ablöschen der Flammen die Statik des betroffene Gebäudeteils. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 200 000 Euro.

Zur Brandursache gibt es noch keine Details. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Insgesamt waren laut Feuerwehr 85 Kräfte aller Organisationen im Einsatz. (Axel Gödecke)

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