"Wohnen in Northeim" investiert kräftig

41 Sozialwohnungen für die Northeimer Südstadt

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So sieht der Neubau aus: Der Entwurf sieht zwei viergeschossige Bauriegel vor, die sich um einen Inne nhof gruppieren. Hinten rechts ist die Bebauung entlang der Göttinger Straße angedeutet, mit der Kreis-Sparkassen-Filiale in der Mitte. 

Am Posthof in Northeim haben die Arbeiten für einen neuen Wohnkomplex begonnen. 

Vor genau einem Jahr wurden Am Posthof in der Northeimer Südstadt zwei Mehrfamilienhaus-Riegel aus dem Jahre 1955 abgerissen. Jetzt rollten die Bagger an, um auf dem 2500 Quadratmeter großen Gelände etwas Neues entstehen zu lassen. Gebaut werden in zwei Komplexen 41 neue Wohnungen, die meisten davon als Sozialwohnungen.

Bauherrin ist die Northeimer Wohnungsbaugesellschaft „Wohnen in Northeim“ mit Sitz am Bleichewall in Northeim. Sie investiert laut Geschäftsführerin Katharina Franzke 7,7 Millionen Euro in das Bauprojekt, das nach einem Entwurf des Northeimer Planungsbüros Lange-Puche ausgeführt wird.

Von den 41 Wohnungen werden laut Franzke 29 mit staatlichen Zuschüssen gebaut. Das heißt, sie sind für den sozialen Wohnungsbau gedacht und unterliegen einer Mietbindung.

Die Geschäftsführerin: „Wir vermieten diese Wohnungen daher zu einer Nettokaltmiete von 5,60 Euro pro Quadratmeter. Die 90 Quadratmeter großen Neubauwohnungen werden mit monatlich 504 Euro Kaltmiete auch für Familien gut erschwinglich sein.“

Die künftigen Mieter der geförderten Wohnungen benötigen einen Wohnberechtigungsschein. Arm sein müsse man dafür aber noch lange nicht, betont Franzke. Eine vierköpfige Familie erhalte zum Beispiel die Wohnberechtigung noch bis zu einem Brutto-Monatseinkommen von 4675 Euro.

Hier entsteht der neue Posthof-Komplex in Northeim: Die Baugruben für die Fundamente der beiden Baukörper werden gerade ausgehoben. Im Hintergrund ist der Pennymarkt an der Eichstätte zu sehen. Ganz rechts der dritte Altbauriegel aus den 1955er-Jahren, der erhalten geblieben ist und renoviert wurde. Foto: Axel Gödecke

Gebaut werden auf dem Posthofgelände nahe der Göttinger Straße 18 Single-Zweiraumwohnungen (43 bis 61 Quadratmeter), 14 Vier-Zimmer-Wohnungen (90 Quadratmeter, mit zwei Bädern) und fünf Wohnungen mit drei Zimmern (68 und 80 Quadratmeter).

Alle Wohnungen sind laut Prokurist Arthur Lutsch mit Aufzügen erreichbar und wiesen den heutigen energetischen Standard auf. Fünf Wohnungen sind sogar rollstuhlgerecht konzipiert. Alle Wohnungen haben einen Balkon oder eine Terrasse sowie einen Pkw-Stellplatz. Sechs Wohnungen sind im Penthouse-Stil rückversetzt mit Dachterrassen geplant. Auch ein Fahrradschuppen soll im Innenhof seinen Platz finden.

Gebaut werden die zwei Gebäuderiegel, die um eine Art Innenhof errichtet werden, als Generalunternehmer von der Bauarbeitsgemeinschaft der Firmen Mönnig-Bau (Elvershausen) und Schonlau (Hardegsen). Bezugsfertig sollen alle Wohnungen im August 2021 sein, so Lutsch.

Alle Wohnungen sind übrigens noch zu haben, bestätigen die Chefs der Wohnungsgesellschaft „Wohnen in Northeim“. Mit der Vermietung des Gesamt-Objekts am Posthof soll Anfang April begonnen werden. Zuvor soll das Neubau-Projekt auf der von der Kreis-Sparkasse Northeim organisierten Immobilienmesse „Bauen und Wohnen“ am 21. und 22. März in der Northeimer Stadthalle präsentiert werden.

Informationen zu den Wohnungen gibt die Wohnen in Northeim GmbH, Tel. 05551/98 18 0

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