Land organisiert Katastrophenschutz neu

500 neue Feldbetten für die Johanniter in Northeim

Northeim. Niedersachsen hat die Einheiten für den Katastrophenschutz neu organisiert. Im Zuge dessen hat die südniedersächsische Johanniter-Unfallhilfe Material im Wert von einer Millionen Euro bekommen, das in Northeim stationiert wird.

Insgesamt investiert das Land sechs Millionen Euro in den Katastrophenschutz. Die Übergabe des Materials fand am Donnerstag mit Innenminister Boris Pistorius (SPD) in Northeim statt.

„Moderne Einsatzfahrzeuge, aktuelle medizinische Ausrüstung und adäquate Einsatzmittel zur Rettung, Versorgung und Betreuung von Menschen in Katastrophenlagen, bilden die wichtigen Eckpfeiler für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, sagte Pistorius. Mit den neu geschaffenen Einheiten sieht er das Land auch für Fälle von Terror- und Cyber-Angriffe besser gerüstet.

Die Entscheidung für den Standort Northeim fiel nach den Worten von Johanniter-Bereitschaftsführer Marc Küchemann vor allem wegen der zentralen Lage zwischen Hannover und der südlichen Landesgrenze sowie der Nähe des Standorts zur Autobahn.

Neben Northeim ist das Material für die Versorgung von 500 Menschen im Katastropheneinsatz stationiert worden. Dazu gehören unter anderem zwei Lastwagen, 50 Zelte samt Feldbetten und Heizungen, zwei Feldküchen, fünf Notstromaggregate, Beleuchtung, aber auch Tische und Bänke. Weitere neu ausgestattete Katastrophenschutz-Standorte sind Hannover, Braunschweig und Oldenburg sowie die Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle.

Elbe-Hochwasser

Die Einheiten für Betreuung, Wasserrettung, Verpflegung, Patiententransport und Logistik können laut Innenministerium bei Einsätze miteinander kombiniert werden. In das Konzept sind Erfahrungen aus der Vergangenheit eingeflossen, die des Elbe-Hochwassers 2013 ebenso wie die Versorgung von vielen Flüchtlingen gleichzeitig vor zwei Jahren. 

Rubriklistenbild: © Weiss

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