Am Sonntag ist Freigabe in Nordrichtung

Neues Autobahnstück bei Northeim ist fertig

A7 Autobahn Baustelle bei Hillerse Wildbrücke zwischen Northeim und Nörten-Hardenberg
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Das Teilstück der Autobahn, das hier im Archivbild noch in Bau ist, ist mittlerweile in Nordrichtung fertig. 

Ein fünf Kilometer langes Teilstück der erweiterten A 7 zwischen Großenrode und Northeim-West in Nordrichtung ist fertig und wird am Sonntag, 7. Juni, für den Verkehr freigegeben.

Das teilte das Autobahnbau-Konsortium Via-Niedersachsen mit. Der neue Abschnitt sei jetzt deutlich breiter und biete mehr Fahrkomfort und Sicherheit, so der Pressesprecher von Via Niedersachsen, Steffen Schütz.

Im Rahmen des Ausbaus zwischen Großenrode und Northeim-West sei die zweispurige Richtungsfahrbahn durch eine dreispurige mit Notspur ersetzt worden. Sechs Brücken, einschließlich der Unterführung der Bundesstraße 241 und der Eisenbahnlinie Northeim-Ottbergen, seien auf einer Seite erneuert und die Anschlussstelle Northeim-West in Richtung Hannover neu gebaut worden.

Gleichzeitig sei Platz für den nun beginnenden Ausbau der auf der gegenüberliegenden Seite gelegenen Fahrbahn in Richtung Kassel geschaffen worden.

Um den Verkehr fließend zu halten, würden alle Verkehrsteilnehmer in beiden Fahrtrichtungen ab Sonntag über die neue Richtungsfahrbahn Hannover geleitet, heißt es weiter. Gleichzeitig werde die Fahrbahn in Richtung Kassel gesperrt, damit deren Ausbau starten könne. Innerhalb des kommenden Dreivierteljahres solle auch die Richtungsfahrbahn Kassel zusammen mit dem Abschnitt südlich und direkt unterhalb der Wildbrücke erneuert werden. Hier seien auch der Abriss und der Bau des zweiten Unterbaus der Autobahnüberführung über die Landstraße von Großenrode nach Hillerse geplant.

Die Park-und-WC-Anlage Schlochau-Ost werde in den nächsten 14 Tagen wiedereröffnet.

Der Ausbau umfasse auch die Errichtung einer 80 Meter langen Vegetationsbrücke, die es Wild ermöglicht, die Autobahn sicher zu überqueren. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Zusätzlich wurden laut Schütz vier neue Regenrückhaltebecken gebaut, um die Umweltverträglichkeit der neuen A 7 zu verbessern.

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