A7: Northeimer Kreistag fordert Erhalt des Lärmschutzes

Autobahn 7 im Landkreis Northeim: Oldenrode und andere liegende Orte dicht an der Fernstraße, die auf sechs Spuren ausgebaut werden soll, fürchten, dass es nach dem Ausbau nicht genügend Lärmschutz geben wird. Foto:  Niesen

Northeim. Wer an der Autobahn wohnt, hat häufig Probleme mit Lärm. Damit die Wohnqualität in Northeim nicht unter der A7 leidet, hat der Kreistag sich  einstimmig für den Lärmschutz ausgesprochen.

Die Initiative für die Resolution ging von der CDU-Kreistagsfraktion aus, die insbesondere adäquate Lärmschutzmaßnahmen für die Gemeinde Kalefeld und ihre Ortschaft Oldenrode forderte. Auf Antrag der SPD wurde die Resolution dann auf den gesamten Verlauf der BAB 7 durch den Landkreis ausgedehnt.

Christel Eppenstein (CDU) forderte insbesondere eine komplette Lärmschutzwand für Kalefeld-Oldenrode. „Damit ist ein dauerhafter Lärmschutz garantiert.“

Die bisherigen Pläne für den sechsspurigen Ausbau sehen vor, dass auf diesem Streckenabschnitt ein sogenannter Flüster-Asphalt verbaut wird. Die bisherige Lärmschutzwand solle dafür auf der westlichen Seite 50 Meter kürzer ausfallen. Außerdem solle sie nicht so hoch ausfallen wie die jetzige Lärmschutzwand.

Horst Bredthauer (SPD) sagte, seine Partei stimme dem Vorstoß der CDU inhaltlich zu, zumal Oldenrode der einzige Ort im Landkreis sei, der durch die A 7 geteilt werde. Er regte an, die Resolution nach adäquaten Lärmschutz auf den gesamten Landkreis auszudehnen.

Christian Grascha (FDP) sagte, der Schutz der Lebensqualität müsse gewährleistet sein. „Es darf nicht zu Lasten der Anwohner gespart werden.“

Mit der Resolution auf Lärmschutz spricht der zuständigen Ministerien und Verkehrsbehörden sowie die politisch verantwortlichen Abgeordneten auf Bundes- und Landesebene an. (zhp)

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