Verwaltungsausschuss stimmt Betrieb des Impfzentrums bis Ende September zu

Ab Oktober wieder Kultur in der Stadthalle

Die Stadthalle in Northeim
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Die Stadthalle in Northeim

Das Impfzentrum in der Northeimer Stadthalle kann bis zum 30. September weiter betrieben werden.

Northeim – Der Verwaltungsausschuss des Stadtrates hat einer Verlängerung des bisher bis zum 15. August befristeten Mietvertrags zugestimmt. Das haben Stadt- und Kreisverwaltung am Dienstag mitgeteilt.

„Wir kommen damit einem ausdrücklichen Wunsch des Landkreises Northeim nach“, betonte Bürgermeister Simon Hartmann (SPD). Eine Verlängerung über den Zeitpunkt 30. September hinaus habe der Verwaltungsausschuss allerdings ausgeschlossen. Der Rückbau des Impfzentrums müsse so terminiert werden, dass das für den 3. Oktober geplante Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters in der Stadthalle stattfinden kann.

Hartmann dankte den Kulturschaffenden aus Stadt und Region Northeim, die die Entscheidung, die Stadthalle als den wichtigsten Veranstaltungsort der Stadt zum Impfzentrum zu machen, solidarisch mitgetragen hätten.

Ab Oktober sollen dann nur noch Haus- und Betriebsärzte die Impfungen gegen das Coronavirus betreiben. Hartmann appellierte an den Bund, die Impfstofflieferungen zu beschleunigen. Ähnlich äußerte sich Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD): „Ich hoffe, wir können die niedergelassenen Ärzte und Betriebsärzte auf dem Weg zur Herdenimmunität bis September noch kräftig unterstützen“, sagte sie „Mehr Impfstoffe würden dabei helfen.“ Aktuell haben gut die Hälfte (50,7 Prozent) der Kreiseinwohner zumindest eine Erstimpfung erhalten. Die Quote der Zweitimpfungen liegt bei 27 Prozent. (ows)

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