Panagiotis und Irena Zachos übernehmen Restaurant am Sollingtor

Northeimer Akropolis in neuen Händen

Übergabe: Dimi Papadopoulos überreicht zusammen mit seiner Frau Roxi und seiner Schwägerin Vicki (links) den Schlüssel an das Ehepaar Irena und Panagiotis Zachos sowie deren Sohn Ioannes Zachos (rechts).
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Übergabe: Dimi Papadopoulos überreicht zusammen mit seiner Frau Roxi und seiner Schwägerin Vicki (links) den Schlüssel an das Ehepaar Irena und Panagiotis Zachos sowie deren Sohn Ioannes Zachos (rechts).

Das Northeimer Restaurant Akropolis wechselt den Besitzer.

Northeim – Für Dimi, Roxi, Costa und Vicki Papadopoulos endet am Dienstag ein Lebensabschnitt. Denn die beiden Brüder und ihre Frauen, die im Januar 1983 das Akropolis am Northeimer Sollingtor als Familienbetrieb gemeinsam übernommen haben, übergeben das Restaurant zum 1. Juni an einen Nachfolger.

Die Suche nach einem Interessenten habe aufgrund der besonderen Umstände wegen der Corona-Pandemie etwas länger gedauert als eigentlich gedacht, sagt Dimi Papadopoulos.

Aber letztendlich habe es dann doch geklappt.

Mit Panagotis und Irena Zachos wurden Nachfolger gefunden, die bereits auf 31 Jahre Erfahrung in der Gastronomie zurückblicken können und vielen Northeimern bekannt sein dürften, und zwar als Betreiber von Charly’s Restaurant im Northeimer City-Center, das sie bis 2017 betrieben haben.

Die Stammgäste könnten sich darauf verlassen, dass im Akropolis alles so bleibe wie bisher, betonen Panagotis und Irena Zachos, die von ihrem Sohn Ioannis unterstützt werden. So werde auf jeden Fall der bisherige Koch übernommen. „Uns ist schon klar, dass wir hier in große Fußstapfen treten“, sagt Panagotis Zachos, „aber wir sind sicher, dass wir die Tradition des Akropolis weiterführen können und freuen uns darauf, einige unserer ehemaligen Gäste aus Charly’s Restaurant hier begrüßen zu können.“

Wer sich übrigens noch von Dimi, Roxi, Costa und Vicki verabschieden möchte, hat noch einen Monat lang Zeit, denn so lange werden sie noch im Akropolis anzutreffen sein.

„Danach gehen wir in den Ruhestand und werden hier nur noch zum Essen als Gäste herkommen“, sagt Dimi und fügt nicht ganz ernst gemeint hinzu: „Und wir hoffen, das wir dann gratis bewirtet werden.“ Dimi betont, dass sich das Akropolis-Team für die Treue seiner vielen Stammgäste bedanken möchte.

Auch in schwierigen Zeiten wie der aktuellen Corona-Pandemie oder während des Umbaus der Bahnunterführung, die mit vielen Unannehmlichkeiten für die Gäste verbunden gewesen sei, hätten diese sich nicht vom Besuch im Akropolis abhalten lassen. „Das alles haben wir gemeinsam überstanden“, sagt Vicki und verrät, dass der Abschied vom Akropolis für die Familie keinesfalls ein Abschied aus Deutschland sein werde.

Vielmehr werde man künftig zwischen Deutschland und Griechenland hin- und herpendeln.

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