Verkauf läuft am Freitag ab 13 Uhr

Aktion Advent: Für Spenden "Stress mit dem Spritzgebäck"

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Fleißarbeit Vanillekipferl: Niko Mönkemeyer (links) und Axel Gödecke formten das beliebte Gebäck.

Northeim. Die HNA-Aktion Advent ist in vollem Gange - und die Northeimer Redaktion beteiligt sich mit einer kreativen Herausforderung an der Spendensammlung.

Ausstechen ist keine Herausforderung. Das Formen eines S aus Spritzgebäck dagegen schon. Das sind zwei Erfahrungen, die die Northeimer HNA-Redaktion am Mittwochabend in der Backstube der Bäckerei Tuchtfeld machen durfte.

Für die Aktion Advent backten die Redakteure unter der Anleitung und mit tatkräftiger Unterstützung von Bäckermeister Martin Tuchtfeld und seines Vaters, Dirk Tuchtfeld, Plätzchen für die Aktion Advent.

Die Teige für fünf verschiedene Plätzchen hatte Martin Tuchtfeld zusammengerührt. Die dabei verwendeten Zutaten hat er ebenso der Aktion Advent gespendet, wie die zur Verschönerung der Plätzchen. Die Liste der verbrauchten Zutaten besteht aus 6850 Gramm (g) Mehl, 4950 g Butter, 2550 g Puderzucker, 1800 g Kuvertüre, 600 g geriebenen Haselnüssen, 300 g geriebenen Mandeln, 200 g Eiern, 160 g Gewürzen sowie je 150 g Hagelzucker und gehackte Mandeln.

Liebevoll geformt: Melanie Zimmermann füllte ein Blech mit s-förmigem Spritzgebäck

Die ersten Herausforderungen für die Redakteure und ihre – vor allem im Tippen geübten – Finger waren das Formen von Vanillekipferln und die Verarbeitung des Spritzgebäck-Teigs.

Den, aus einer Art eiserner Spritztüte in einer langen Wurst auf dem Tisch gelandeten, Teig in gleichmäßig kurze Abschnitte zu teilen und diese dann per Hand zu Plätzchen in S-Form zu verwandeln, erwies sich als schwierig. Der Teig war brüchiger, als die Amateure erwartet hatten. So blieb das von Martin Tuchtfeld als Referenzstück geformte erste Plätzchen in seiner Form unerreicht. Melanie Zimmermann kam ihm mit ihren Stücken noch am nächsten, die von Olaf Weiss und Roland Schrader erreichten kaum mehr als den Status „liebevoll geformte Klumpen“.

Aber auch Niko Mönkemeyer und Axel Gödecke hatten ihre Probleme. Die von ihnen geformten Vanillekipferl umfassten mehrere Größenklassen zwischen XS bis XL.

Ab in die Hitze: Konstantin Mennecke (links) und Olaf Weiss schoben unter Aufsicht von Bäckermeister Martin Tuchtfeld ein Blech mit Spritzgebäck in den Ofen. 4 Fotos:  Hubert Jelinek

Deutlich leichter waren Erfolgserlebnisse beim Ausstechen der Butterplätzchen zu erreichen. Dabei taten sich Volontär Maurice Morth und Konstantin Mennecke hervor.

Nach dem Backen stand die Verzierung des Backwerks auf dem Programm. Ungezählte Plätzchen tauchten die Redakteure zur Hälfte in Kuvertüre. Die aus zwei Plätzchen zusammengesetzten „Engelsaugen“ bekamen ein Finish mit Marmelade. Sie verklebt die beiden Plätzchen und bildet bei dem Backwerk das namensgebende, leuchtend rote Auge.

Als die Schokolade und die Marmelade erkaltet waren, ging es ans Einpacken. In Tütchen zu 150 Gramm warten sie nun auf ihre Vermarktung.

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