Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim: Erste Geburt in der Wanne

Glücklich nach der Geburt: Stationsleiterin Ilona Olzhausen (von links), Hebamme Teresa Felkowska und Katrin Auerswald mit Dominique-Pasquale an der Gebärwanne. Foto: Helios-Kliniken/nh

Northeim. Für die Albert-Schweitzer-Klinik in Northeim war es eine Premiere: Mit Dominique-Pasquale kam das erste Baby in einer Gebärwanne zur Welt.

Mutter Katrin Auerswald aus Einbeck und ihr 54 Zentimeter großer und 3925 Gramm schwerer Junge sind wohlauf.

„Ich konnte wunderbar entspannen, es war eine sehr leichte Geburt“, sagt die 28-jährige Mutter, die nun drei Kinder zur Welt gebracht hat. „Schon bei den ersten beiden hatte ich mir eine Wassergeburt gewünscht“, sagt sie, „das ging aber nicht, weil es damals so schnell ging“.

Bei einer Wassergeburt verbringen Schwangere die Wehenzeit in einer mit warmem Wasser gefüllten Wanne und entbinden dort auch ihr Baby. „Das warme Badewasser entspannt während des Geburtsprozesses die Muskeln und wirkt beruhigend“, sagt Hebamme Teresa Felkowska.

Entbindungen in einer Gebärwanne könnten zudem die Wehentätigkeit erleichtern, den Geburtsvorgang beschleunigen und Dammverletzungen vermeiden.

Bei Kreißsaalführungen in der Helios-Klinik hätten sich zwar in der Vergangenheit schon viele werdende Mütter zur Entspannung testweise in die Gebärwanne gelegt. „Aber wenn es ernst wird, entscheiden sich die meisten doch lieber für eine Geburt im Trockenen“, sagt Teresa Felkowska. Katrin Auerswald hat es jetzt als Erste ausprobiert – und würde es künftig wieder so machen.

Seit Eröffnung des Klinik-Neubaus im November des vergangenen Jahres sind nach Angaben der Helios-Gruppe 202 Kinder in Northeim auf die Welt gekommen.

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