Bilanz des Jahreswechsels

Notaufnahme in Northeim: Alkohol und Böller sorgten für viel Arbeit

Northeim – Einen unruhigen Jahreswechsel erlebten die Mitarbeiter der Notaufnahme in der Helios-Klinik in Northeim.

So mussten die Ärzte und das Pflegepersonal neben den „normalen“ Hilfesuchenden mehrere schwere Verletzungen versorgen, außerdem Alkoholvergiftungen, die im Zusammenhang mit dem Feiern der Silvesternacht stehen.

Ursache für die Verletzungen waren laut Marina Dorsch, Regionalleiterin Unternehmenskommunikation Helios Region West, unter anderem Stürze, hinzu kamen einige Personen mit Verbrennungen im Gesicht und an den Händen durch unsachgemäßes Hantieren mit Feuerwerkskörpern. Weiter mussten die Mitarbeiter der Northeimer Notaufnahme mehrere Patienten mit Alkoholvergiftungen behandeln.

Das war auch ein Thema für die Notaufnahme in der Bad Gandersheimer Helios-Klinik: Dort wurde ein 17-Jähriger eingeliefert, der aufgrund „übermäßigen Alkoholkonsums“ entgiftet werden musste, hatte die Polizei Bad Gandersheim berichtet.

Auch in Bad Gandersheim suchte ein Mann in der Silvesternacht die Notaufnahme auf, weil er sich beim Abbrennen des Feuerwerks an der Hand verletzt hatte. Auch ein Patient mit Luftnot musste behandelt werden.

Bundesweit hatte es schon im Vorfeld der diesjährigen Silvesternacht zahlreiche Schwerverletzte durch Unfälle mit sogenannten „Polenböllern“ gegeben, das Spektrum umfasste abgerissene Finger und Hände. Jährlich werden in der letzten Nacht des Jahres zudem im Schnitt 800 Patienten mit Verletzungen an den Augen oder den Ohren durch Feuerwerk in deutschen Spezialkliniken behandelt, darunter zahlreiche Kinder.

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