Als Dezernentin zurück in die Heimat

Julia Gottlieb übernimmt beim Kreis den Bereich Bauen, Planen und Umwelt

Julia Gottlieb
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Julia Gottlieb

Der Landkreis Northeim bekommt eine Baudezernentin. Wie Landrätin Astrid Klinkert-Kittel in der jüngsten Kreistagssitzung mitteilte, wird Julia Gottlieb die Nachfolge von Ralf Buberti antreten, der wohl Mitte Dezember zum Landkreis Holzminden wechselt (HNA berichtete).

Northeim – Die 47-jährige Architektin ist derzeit als Leiterin des Stadtdienstes Planung, Mobilität und Denkmalpflege in Solingen tätig. Es reize sie, ihre beruflichen Erfahrungen und Fachkenntnisse künftig nicht nur auf der Ebene einer Stadt, sondern für einen ganzen Landkreis einzubringen und sich somit für eine ganze Region zu engagieren, sagte Gottlieb der HNA.

Aufgewachsen ist die künftige Dezernentin in Boffzen (Landkreis Holzminden) und in Höxter. „Es bietet sich somit die wunderbare Gelegenheit, in gewisser Weise zu meinen räumlichen Wurzeln zurückzukehren“, nennt Gottlieb ein weiteres Motiv, weshalb der Posten für sie reizvoll ist. Dazu kündigt sie außerdem an: „Da es mein Wunsch war, wieder in die Nähe meiner Heimat zurückzukehren – sowohl Familie, Freunde und Lebenspartner leben im Kreis Höxter – und ich mich voll und ganz der neuen Aufgabe widmen möchte, werde ich meinen Wohnsitz nach Northeim verlegen.“

Der Landkreis Northeim, seine Städte und Gemeinden sowie der Solling sind ihr durch Ausflüge und Unternehmungen aus Kindheits- und Jugendtagen bereits vertraut. „Dennoch ist es mir sehr wichtig, die Region zwischen Weser und Harz noch mal neu und intensiver zu entdecken und somit meine Ortskenntnisse zu vertiefen“, betont sie.

Gottlieb hat nach eigenen Worten nach dem Abitur in einem Architektur- und Stadtplanungsbüro in Holzminden zunächst Bauzeichnerin gelernt. „Es  war mir wichtig, den Beruf von der Pike auf zu lernen“, betont sie.

Anschließend hat sie an der Fachhochschule Lippe/Detmold Architektur studiert.

Nach dem Studium hat sie zunächst zwei Jahre als Architektin im Büro des Professors gearbeitet, bei dem sie auch die Lehre absolviert hat. Danach hat sie ein Vertiefungsstudium Städtebau an der Universität Kassel absolviert.

Es folgte die höhere technische Verwaltungsausbildung. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses sogenannten Städtebaureferendariats war sie neun Jahre lang Bauamtsleiterin bei der Stadt Burgdorf (Region Hannover). Danach war sie zwei Jahre als Technische Dezernentin bei der Stadt Radevormwald (Oberbergischer Kreis) tätig, ehe sie zur Stadt nach Solingen ging, wo sie seit viereinhalb Jahren tätig ist.

Von Olaf Weiss

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