Ehrung durch Landesfeuerwehr für digitale Arbeit

Northeimer Kreisfeuerwehr ist ein Vorbild

Mit Sach- und Geldpreisen ausgezeichnet: Landesfeuerwehrverbandspräsident Olaf Kapke (links) und Landesgeschäftsführer Michael Sander (rechts) gratulieren (von links) Konstantin Mennecke, Joel Fröchtenicht, Florian Peters und Maik Thebes von Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr Northeim.
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Ausgezeichnet: Landesfeuerwehrverbandspräsident Olaf Kapke (links) und Landesgeschäftsführer Michael Sander (rechts) gratulieren (von links) Konstantin Mennecke, Joel Fröchtenicht, Florian Peters und Maik Thebes von Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr Northeim.

Die Kreisjugendfeuerwehr und die Kreisfeuerwehr Northeim sind für ihre digitale Arbeit während der Corona-Pandemie ausgezeichnet worden.

Northeim - Beim Wettbewerb des Landesfeuerwehrverbands zum Thema Mitgliederbeteiligung und Motivation in Pandemiezeiten haben sie mit ihrer gemeinsamen Projektreihe „Status2“ den ersten Platz belegt.

Aus über 60 Einsendungen in vier Kategorien hatte der Landesfeuerwehrverband um Präsident Olaf Kapke die jeweiligen Gewinner, darunter auch die Northeimer, ausgewählt. Im kommenden Jahr soll sie als „Best-Practice-Beispiel“ vorgestellt werden.

„Mit unserer Videoreihe Status2 haben wir mittlerweile über eine Million Videoaufrufe erzielt. Das spricht für sich“, resümiert Konstantin Mennecke, bei der Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

In der Videoreihe erklären Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr die Funktionsweise von modernen Einsatzfahrzeugen, bringen Feuerwehrthemen wie Notruf, Notfallseelsorge oder die Notwendigkeit von Rauchmeldern einfach erklärt den Zuschauern näher und greifen auch Themen aus der allgemeinen Jugendarbeit wie Kochen, Backen oder Mitmach-Aktionen auf.

Bei einem Live-Dienstabend hatten die Ehrenamtlichen zudem rund 700 Zuschauer.

„Beim Start der Corona-Pandemie wurde uns schnell bewusst, dass wir nicht auf unbegrenzte Zeit in der Versenkung verschwinden können. Unsere Feuerwehren generieren ihre Mitglieder aus den Kinder- und Jugendfeuerwehren und zunehmend durch Quereinsteiger, die bei öffentlichen Veranstaltungen auf die Feuerwehr aufmerksam werden“, erklärt Kreisbrandmeister Marko de Klein. Gemeinsam hat man daraufhin diverse Formate entwickelt, die Wissen vermitteln, Gemeinschaft leben und Feuerwehr im öffentlichen Fokus halten sollen.

Die Auszeichnung durch den Landesfeuerwehrverband ist für die Akteure eine besondere Würdigung ihrer Arbeit. „Wir bekommen zu unseren Videos aus vielen unterschiedlichen Teilen Deutschlands Rückmeldungen, zuletzt von einer Kinderfeuerwehr nahe Ulm, die unsere Experimentier-Videos in ihre Ausbildungsdienste einbinden“, so der Kreisbrandmeister.

Mit Blick auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie halten Kreisfeuerwehr und Kreisjugendfeuerwehr auch über 2021 hinaus an ihrer Digitalstrategie fest. „Wir haben die Sommermonate genutzt, um zahlreiche weitere Formate zu produzieren, die wir jetzt, wo sich die Situation wieder anspannt, nach und nach senden können“, betont Mennecke.

Unter anderem werden in der Vorweihnachtszeit fünf Folgen Status2 mit Feuerwehr-Oldtimern aus dem PS-Depot LKW und Bus aus Einbeck gesendet, zusätzlich gibt es neue Folgen des gleichnamigen Audio-Podcasts.

„Unser Job ist es, unsere Feuerwehren von Morgen leistungsfähig zu halten. Und das können wir nur, wenn wir für die Kinder und Jugendlichen da sind, wenn sie uns brauchen. Und das ist jetzt“, so Mennecke.   (kmn)

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