Autofahrer übertreten Geschwindigkeit

Northeim: Anwohner fordern Poller  für die Holthuser Straße

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Verkehr auf dem Galgenberg: Nach den Beobachtungen der Anwohner sind auf der Holthuser Straße viele Autofahrer zu schnell unterwegs.

Northeim. Die Bewohner des Northeimer Neubaugebiets am Galgenberg fürchten um die Sicherheit ihrer Kinder. Die Erschließungsstraße, die Holthuser Straße, werde von Autofahrern als Ausweichroute zwischen Langenholtensen und der Einbecker Landstraße genutzt. Viele hielten sich nicht an Tempo 30.

In einer der verkehrsberuhigten Seitenstraßen sei bereits ein Kind von einem Autofahrer angefahren worden, berichtet Sascha Schuster, einer der Anwohner. Glücklicherweise sei der Unfall glimpflich verlaufen.

Bei einem Ortstermin mit Uwe Ritter, Leiter der städtischen Bürgerdienste, trugen die Galgenbergsanwohner ihre Wünsche vor :

• Bauliche Veränderungen an der Fahrbahn der Holthuser Straße, um das Tempo des Verkehrs zu drosseln, zum Beispiel durch den Einbau von Pollern.

• Aufstellen von Spiegeln an den Kreuzungen im Wohngebiet, weil die Fahrbahnen durch Hecken und Stützmauern schlecht einsehbar sind.

• Aufstellen von Barrieren an den Einmündungen der Fußwege, die die parallel verlaufenden Straßen miteinander verbinden, um zu verhindern, dass Kinder mit Skateboards und Fahrrädern ungebremst auf die Fahrbahn gelangen können.

• Versetzen der Tempo-30-Schilder an den Einmündungen der Holthuser Straße auf die Seesener Landstraße und die Langenholtenser Straße und Aufmalen des Tempolimits auf die Fahrbahn.

• Außerdem bemängelten die Anwohner, dass die Straßenbeleuchtung im noch nicht endausgebauten Bereich der Holthuserstraße, die Schulweg ihrer Kinder sei, immer noch nicht fertiggestellt sei. Schließlich stehe die dunkle Jahreszeit vor der Tür.

Ortstermin: Uwe Ritter (rechst) nahm die Beschwerden und Wünsche der Anwohner bei einem Rundgang durch das Wohngebiet auf.

Ritter nahm bei einem Rundgang über den Galgenberg die Wünsche auf und versprach sie weiterzuleiten. Über bauliche Maßnahmen könne er nicht entscheiden.

Auch wolle er dafür sorgen, dass die Tempo-30-Schilder demnächst versetzt werden. Denn wie die Galgenbergsbewohner war er nach der Besichtigung der Ansicht, dass sie für einbiegende Autofahrer kaum zu sehen sind. Sie stünden zu dicht an der Einmündung und die Schilder seien zu hoch angebracht. Möglicherweise könnte an den Einmündungen jeweils noch ein zweites Schild auf der linken Straßenseite aufgestellt werden. Ferner versprach er, dass die mobile Geschwindigkeitsmesstafel bald an der Holthuser Straße postiert werden soll. (ows)

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