Northeimer Stadtverwaltung genehmigt keine weitere Veranstaltung

Aus für Jetski-Rennen auf dem Großen Freizeitsee in Northeim

Szenen wie diese wird es nicht mehr auf dem Großen Freizeitsee in Northeim geben. archiv
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Szenen wie diese wird es nicht mehr auf dem Großen Freizeitsee in Northeim geben.

Motorsportveranstaltungen auf dem Freizeitsee demnächst werden nicht mehr genehmigt.

Northeim – Künftig wird es auf dem dem Northeimer Freizeitsee (Kiessee) keine Jetski-Rennen mehr geben. Das hat die Northeimer Stadtverwaltung auf HNA-Anfrage bestätigt. Hintergrund für diese Entscheidung sei eine entsprechende Empfehlung der Seekommission gewesen, heißt es dazu in einer Presseerklärung der Stadt.

Die sei zu dem Ergebnis gekommen, dass Motorsportveranstaltungen dieser Art nicht mit dem angestrebten Natur- und Erholungscharakter des Gebietes in Einklang zu bringen sei. Ein weiterer Grund sei, dass man sich von den beiden stattgefundenen Veranstaltungen 2019 und 2021 einen spürbaren „sportlichen und insbesondere touristischen Mehrwert für das Areal“ versprochen habe. Dies sei so aber nicht eingetreten, betont die Stadt und fügt hinzu, dass es seitens des Veranstalters auch keine großflächige Werbung dafür gegeben habe. Die angedachte Wiederbelebung des Seefestes habe daher nicht stattfinden können.

Die Northeimer Verwaltung verweist außerdem darauf, dass es regelmäßige Beschwerden von Anwohnern des Sultmers in Bezug auf die Lärmbelastung gegeben habe und eine weitere Genehmigung für die Befahrung des Sees mit Jet-Skis unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Klimasituation infrage gestellt worden sei. Hinzu komme, dass man für das Problem des verstärkten Bewuchses durch die Wasserpest bislang noch keine langfristige Lösung habe.

Genau dieses Thema sei der Grund dafür gewesen, dass sie sich in dieser Woche an die Northeimer Stadtverwaltung gewandt habe, sagt Nicole Heiser vom Deutschen Jetski-Verein. „Ich wollte mich eigentlich nur für die geplante Veranstaltung im kommenden Jahr bei der Stadt danach erkunden, wie man sich die Beseitigung der Pflanzen vorstellt“, berichtet sie. „Und bei der Gelegenheit habe ich dann erfahren, dass es keine weitere Veranstaltung geben wird. Das hat mich dann doch überrascht.“

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