Stadt plant Umbau des ehemaligen Graf-Otto-Lokals

Northeim: Aus Stadthallenrestaurant wird Tagungs- und Eventcenter

Die Stadthalle Northeim aus der Luft: Das ehemalige Restaurant befindet sich im Erdgeschoss. Der Haupteingang ist an der Medenheimer Straße (ganz links im Bild). Archiv
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Die Stadthalle Northeim aus der Luft: Das ehemalige Restaurant befindet sich im Erdgeschoss. Der Haupteingang ist an der Medenheimer Straße (ganz links im Bild). Archiv

Die Stadthalle in Northeim soll weiter aufgewertet werden.

Northeim - Bereits in der in den vergangenen drei Jahren waren Renovierungsarbeiten im großen Saal sowie im Bereich des Brandschutzes und mit Unterstützung des Fördervereins in der Bühnentechnik vorgenommen worden. Jetzt soll das Restaurant der Stadthalle einer neuen Nutzung zugeführt werden. Es soll in ein Tagungs- und Eventcenter umgebaut werden.

Für die Umbauarbeiten hat die Stadt in ihrem Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 356 000 Euro vorgesehen. Diesen Betrag ergab eine Kostenschätzung auf der Grundlage eines Umbauentwurfs des städtischen Bauamts. Die Umgestaltung des ehemaligen Restaurants „Graf Otto“ betrifft laut Stadtverwaltung eine Grundfläche von 332 Quadratmetern.

Mit dem Umbau soll ein Bereich geschaffen werden, der sowohl für Tagungen und Seminare genutzt werden kann, als auch für Events und Feiern. Stadt-Pressesprecherin Saskia Baumgärtner: „Somit wird ein attraktives und ergänzendes Angebot unabhängig von den Räumen der Stadthalle vorgehalten.“ Es sollen kombinierbare Räume, die mit moderner Tagungs-Technik ausgestattet werden sollen, entstehen, heißt es weiter in einer Mitteilung auf HNA-Anfrage.

Zudem soll ein flexibel nutzbarer Cateringbereich mit einer Cateringküche eingebaut werden. Mobile Theken und entsprechende Anschlüsse in mehreren Bereichen sollen die multifunktionale Nutzbarkeit der Räume erhöhen.

Die Räume im unteren Restaurantbereich sollen barrierefrei hergestellt werden. Dazu gehöre auch, die vorhandene behindertengerechte Toilette entsprechend der aktuellen Anforderungen zu modernisieren. Die Außenfläche vor dem Bereich des ehemaligen Restaurants werde so umgestaltet, dass sie als Eingangsbereich aber auch als Stellfläche für Lieferanten und Produktionen genutzt werden könne.

Die Umnutzung soll das vorhandene Angebot im Veranstaltungs- und Gastronomiebereich in Northeim sinnvoll ergänzen und Veranstaltungen mit größerem Raumbedarf und einer längeren Aufenthaltsdauer bedienen, so die Stadtverwaltung zur Erklärung ihrer Planung. Positiver Nebeneffekt des Umbaus könne eine höhere Frequentierung der Innenstadt sein und gegebenenfalls eine Steigerung der Auslastung der Northeimer Hotels.

Zum zeitlichen Ablauf des Umbaus könne die Stadt aktuell noch nichts Genaues sagen, da die konkrete Planung noch nicht abschließend vorliege. Die Umsetzung ist aber für 2022 angedacht. (Axel Gödecke)

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