Bahnhofsunterführung drei Jahre lang gesperrt

Erst ab Mitte Oktober gesperrt: Die in diesem Jahr beginnenden Bauarbeiten an den Northeimer Bahnbrücken verzögern sich und werden länger dauern, als ursprünglich geplant. Foto: Jelinek

Northeim. Der Neubau der Eisenbahnbrücken am Bahnhof und die damit verbundene Sperrung der Unterführung werden voraussichtlich ein Jahr länger dauern als ursprünglich geplant.

Grund für die Verzögerung sind schwierige Bodenverhältnisse im Bereich der vorgesehenen Baustelle. Die hätten dazu geführt, dass das Bauverfahren komplett umgestellt und das Konzept für den Bauablauf ganz neu erarbeitet werden musste, teilte Reinhard Schindler vom Projektmanagement „DB-ProjektBau“ mit.

Der neue Zeitplan sieht vor, dass die Bahn zunächst ab Mai mit Vorarbeiten im Gleisbereich beginnt. Der Beginn der eigentlichen Bauarbeiten verschieben sich aufgrund der europaweiten Ausschreibung des Bauprojekts bis in die Herbstferien, sodass die Straße im Bereich „Sollingtor“ erst Mitte Oktober voll gesperrt wird.

Das Ende der Hochbauarbeiten an den Brücken ist jetzt erst für August 2018 geplant. Damit künftig dort keine Lastwagen mehr hängen bleiben, soll die Fahrbahn anschließend um 1,40 Meter tiefer gelegt werden. Diese Arbeiten werden voraussichtlich drei Monate lang dauern, sodass die gesamte Baumaßnahme erst Ende 2018 und nicht, wie ursprünglich geplant, bis Juli 2017 abgeschlossen sein wird.

Während der Bauarbeiten wird der Bahnhof mit dem Auto nur von der Güterbahnhofstraße aus erreichbar sein. Für Fußgänger und Radfahrer soll der Tunnel, der vom Busbahnhof zu den Gleisen führt, während der Bauzeit zunächst provisorisch in Richtung Westen verlängert werden.

Im Anschluss an die Gesamtmaßnahme soll er dann unter Kostenbeteiligung der Stadt endgültig ausgebaut werden und auf Dauer zur Verfügung stehen.

Die Gesamtkosten sollen bei 17 bis 18 Millionen Euro liegen.

Von Niko Mönkemeyer

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