Sanierung beginnt im Oktober

Bahnunterführung in Northeim bleibt drei Jahre lang dicht

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Neue und alte Ansicht: In dieser bearbeiteten Grafik der DB Projekt Bau GmbH ist zu sehen, wie die Unterführung am Northeimer Bahnhof umgestaltet werden soll.

Northeim. Mit der Einrichtung der Baustelle wird im Oktober dieses Jahres die umfangreiche Sanierung der Brücken am Northeimer Bahnhof beginnen.

Das geht aus dem Zeitplan der Deutschen Bahn hervor, den Alexander Karrasch, Projektleiter der DB Projekt Bau GmbH, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt des Northeimer Rates vorgestellt hat.

Karrasch begründete die Verlängerung der voraussichtlichen Bauzeit von ursprünglich zweieinhalb auf drei Jahren damit, dass bei den Vorarbeiten Bodenbeschaffenheiten festgestellt worden seien, die eine aufwendigere Bauweise notwendig machen. Als einen weiteren Grund für die relativ lange Sperrung der Straße nannte Karrasch den Bau des 206 Meter langen Trogs, bei dem die Fahrbahn der Bahnhofstraße um bis zu 1,40 Meter abgesenkt wird.

Dieser sei eigentlich nicht Bestandteil der DB-Baumaßnahme, betonte Karrasch, sondern werde von der Landesstraßenbaubehörde gewünscht, um die für Bundesstraßen geltende Mindesthöhe für Brücken einhalten zu können. Die Bahn habe lediglich die Planungen dafür mit übernommen. Die richtige Adresse für Kritik an diesem Bauwerk sei daher nicht die Bahn, sondern die Behörde für Straßenbau in Bad Gandersheim.

Vorstellungen, den Bau des Troges womöglich noch verhindern zu können, erteilte Karrasch in der Ausschusssitzung jedoch eine deutliche Absage, ebenso wie der Bitte, während der Bauzeit die Vollsperrung zu unterbrechen und den Verkehr zeitweise durch die Baustelle zu führen.

Das Planfeststellungsverfahren sei längst abgeschlossen, so Karrasch, und während der öffentlichen Auslegung habe es diesbezüglich keinerlei Widerspruch gegeben. Insofern seien an den vorgesehenen Plänen keine Änderungen mehr möglich.

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