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Baugebiet am Martinsgraben in Northeim erregt weiter die Gemüter

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Von: Niko Mönkemeyer

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Felder und Stadtrand aus der Vogelperspektive
Hier soll das neue Baugebiet entwickelt werden. © Jelinek, Hubert

Ausschuss empfiehlt Aufstellung des Bebauungsplans

Northeim – Hinsichtlich des geplanten neuen Baugebietes in der Northeimer Südstadt liegen bei vielen Beteiligten die Nerven mittlerweile blank. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Klimaschutz und Mobiltät deutlich.

Das Gremium empfahl zwar einstimmig bei einer Enthaltung die Aufstellung des Bebauungsplanes 126 „Am Martinsgraben“, doch der Abstimmung war eine lebhafte Diskussion vorausgegangen.

FDP-Ratsherr Eckhard Ilsemann, der sich letztendlich bei der Abstimmung enthielt, kritisierte, dass der in der Beschlussvorlage als Unterpunkt zur Beurteilung angekündigte Erschließungsvertrag noch nicht vorliegt, und warf der Verwaltung „Betrug“ vor, nachdem diese in der Sitzung den Fehler eingeräumt hatte. Begründet wurde das damit, dass der Vertrag noch nicht unterzeichnet wurde, wovon man aber bei Erstellung der Vorlage aber ausgegangen sei.

Auch aus Reihen der Zuschauer gab es in der Sitzung diesbezüglich kritische Äußerungen. Hervé Lopez, der als Anwohner des Wieterviertels bereits 2018 eine Unterschriftenaktion gegen die Planungen initiierte und insbesondere Einwände gegen die im Bebauungsplan vorgesehene Öffnung der Straße „Am Martinsgraben“ hat, bekräftigte erneut seine Auffassung, dass die Verkehrsplanungen für das Baugebiet nicht sachgerecht seien.

Ausschussmitglied Hans Harer (Grüne) warf ihm darauf hin vor, wohl nicht akzeptieren zu können, dass seine seit nunmehr als fünf Jahren immer wieder vorgetragenen Einwände von den politischen Gremien nicht geteilt würden.

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