Vertrag mit Architektenbüro unterzeichnet

Umgestaltung Münsterplatz in Northeim: Baustart weiter ungewiss

Münsterplatz Northeim, wichtige Männer stehen dort rum
+
Der Münsterplatz soll umgestaltet werden: Am Dienstag fand die Unterzeichnung des Architektenvertrags statt. Mit dabei waren (von links) Daniel Sorrebes und Tonio Trüper (Architektenbüro), Bürgermeister Simon Hartmann sowie Frederik Alexander Backhaus, Andreas Vieweg und Andreas Krause-Hedenus von der Stadt Northeim.

Ein weiterer Schritt in Richtung Umgestaltung des Northeimer Münsterplatzes ist getan: Am Dienstagvormittag haben Northeims Bürgermeister Simon Hartmann und Tonio Trüper sowie Daniel Sorrebes vom Architekturbüro Trüper, Gondesen & Partner (Lübeck) ihre Unterschriften unter den Architektenvertrag gesetzt und damit den Startschuss für die Umgestaltung offiziell besiegelt.

Northeim - Wann dieser Startschuss allerdings auch sichtbar fällt, also wann der erste Bagger auf den Münsterplatz rollt, steht noch immer nicht fest: Laut Andreas Krause-Hedenus von der Stabsstelle Städtebauförderung bei der Northeimer Stadtverwaltung sei weiterhin geplant, noch 2022 mit den Arbeiten zu beginnen. Voraussetzung dafür sei unter anderem die Zustimmung aus der Politik.

„Dass wir den Weihnachtsmarkt 2023 schon auf dem neu gestalteten Münsterplatz ausrichten werden, ist allerdings ein sehr sportliches Ziel“, so Krause-Hedenus auf HNA-Anfrage.

Denn auch die Arbeiten im Untergrund des Münsterplatzes könnten nach seiner Einschätzung zu Verzögerungen führen. „Wir wissen noch nicht, was uns dort erwartet, der Münsterplatz ist für uns aktuell noch ein großes Überraschungsei“. Sicher sei, dass das Gelände vor vielen Hundert Jahren ein Friedhof war. „Da werden wir mit Sicherheit einige Skelette ans Tageslicht befördern.“ Auch archäologisch wertvolle Funde seien möglich.

Realistisch sei eher, dass die Ausschreibung der Arbeiten, die wegen des hohen Kostenvolumens laut Krause-Hedenus vermutlich europaweit erfolgen müssen, im Herbst nächsten Jahres erledigt seien. Danach sollte möglichst zeitnah die Vergabe der Arbeiten erfolgen.

Apropos Kosten: Laut Andreas Krause-Hedenus könnten die bisher nur vorsichtig geschätzt werden, weil wegen der Corona-Pandemie die Kosten im Baubereich aktuell explodieren. Die Schätzung belaufe sich bisher auf etwa 2,2 Millionen Euro. Die Stadt Northeim ist mit etwa einem Drittel an den Kosten beteiligt. (kat)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.