Baustraße am Martinsgraben wird nicht fertig

Bauverkehr für  Neubaugebiet in Northeims Süden muss durch den Dörtalsweg

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Das Luftbild zeigt den oberen Martinsgraben in der Northeimer Südstadt mit der geplanten Baustraße in gelb. Südlich davon (rechts im Bild) sollen Neubaugebiete erschlossen werden. 

Northeim – Schlechte Nachrichten für die Anwohner des Northeimer Dörtalsweges.

Wie Bürgermeister Simon Hartmann in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses mitteilte, müsse der Bauverkehr für die Erschließung des geplanten Neubaugebietes am oberen Martinsgraben nun doch für eine gewisse Zeit erst einmal über ihre Straße fahren.

Grund: Der vorgesehene Ausbau des Feldweges Am Martinsgraben zwischen Sudheimer Straße und Freiherr-vom-Stein-Straße, über den der Bauverkehr abgewickelt werden sollte, verschiebt sich auf unbestimmte Zeit, da die Stadt vergessen oder nicht für nötig befunden hatte, für die Realisierung dieser Baustraße eine Umweltverträglichkeits-Vorprüfung in Auftrag zu geben (HNA berichtete).

Der Landkreis als Untere Naturschutzbehörde hatte die Stadt schon vor Wochen darauf aufmerksam gemacht, dass eine solche Prüfung nötig sei. Schließlich müsse für die 6,50 Meter breite Baustraße der Martinsgraben in diesem Bereich überbaut oder verlegt werden. Mit dem Landkreis seien noch Gespräche über die Größe des Untersuchungsgebietes nötig, sagte der Bürgermeister.

Da die Stadt sich jedoch als Ziel gesetzt habe, dass mit der Erschließung des neuen Baugebietes spätestens im Oktober dieses Jahres begonnen werden soll, werde der Bauverkehr erst einmal über das bestehende Straßennetz geführt werden müssen. Wie lange diese Situation andauern werde, könne noch nicht gesagt werde, betonte Hartmann. Allerdings stehe die Stadt bereits mit einem Planungsbüro in Verbindung, das die Umweltverträglichkeitsprüfung schnell beginnen könne.

Ausschussmitglied Armin Töpperwien (FUL) kritisierte die Verkehrsführung über den erst frisch erneuerten Dörtalsweg. Stattdessen sollte die Stadt eine Lösung über Wege in der Feldmark wenigstens in einer Richtung finden, schlug er vor. Von der Verwaltung kam dazu allerdings kein Kommentar.  

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