Rund 100 Aussteller stellen 270 Ausbildungen vor

Berufs-Info-Markt in Northeim: Schüler probieren Berufe aus

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Der Bundeswehr-Stand war insbesondere wegen des Sportgeräts „Aerotrim“ bei den Jugendlichen sehr beliebt. 

Northeim. Viel los war auf dem Berufs-Info-Markt an den Berufsbildenden Schulen 2 (BBS 2) in Northeim. Fast 100 Aussteller präsentierten am Freitag den Besuchern im Innen- und Außenbereich der Schule vielfältige Berufsmöglichkeiten. Auch Samstag hat die Ausbildungsschau noch geöffnet.

Neben den eigenen Angeboten der Schule, zeigten auch viele Betriebe aus der Region, welche beruflichen Perspektiven sie den Jugendlichen bieten können.

Die Notwendigkeit den Berufs-Info-Markt zu veranstalten, betonte die Schulleiterein Ines Puschmann: „Wegen des Fachkräftmangels müssen wir früh beginnen, die Schülerinnen und Schüler an die Ausbildungsberufe heranzuführen“.

Für Absolventen der BBS 2 sind die Berufsaussichten besonders gut, sagte Frank Thiele, Lehrer in der Metallwerkstatt der Schule. Zudem kann der Besuch der BBS 2 teils auch als erstes Lehrjahr angerechnet werden, sodass die Ausbildungszeit der Azubis verkürzt wird. In der Metallwerkstatt haben die Jugendlichen, wie auch an vielen anderen Stationen, die Gelegenheit handwerkliche Tätigkeiten auszuprobieren.

Peter Törnings und Moritz Graevemeyer aus der Revierjäger-Klasse im Gespräch mit Besucherinnen. 

Da viele Jugendliche bei der Wahl ihres späteren Berufs noch unsicher sind, bietet die Agentur für Arbeit auf dem Markt die Möglichkeit, einen 15-minütigen Test unter dem Motto „Was soll ich werden?“ zu absolvieren. So können die Jugendlichen herausfinden, welcher Beruf zu ihren persönlichen Interessen und Fähigkeiten passt und welcher Betrieb in der Umgebung Ausbildungsplätze anbietet.

Joachim Kolberg, Berufsberater der Agentur für Arbeit, freute sich, dass das Angebot sehr gut angenommen wurde: „Bis 11 Uhr waren bereits 200 Teilnehmer hier, die unseren Test ausgefüllt haben“.

Die BBS 2 ist einer von zwei Standorten in Deutschland, die Revierjäger ausbildet. Dementsprechend hoch war auch das Interesse vieler Besucher am Stand der Jäger, die auch Wildbratwurst verkauften.

Auch die Maurer zeigten den interessierten Besuchern ihr Handwerk . 

Das erste Zwischenfazit von Schulleiterin Puschmann war sehr positiv. So hätten die ausstellenden Betriebe berichtet, dass das Interesse der Besucher sehr groß gewesen sei.

Mit 1300 Anmeldungen habe man einen neuen Rekord erreicht, ergänzte Lehrer Tobias Dobratz.

Für die ausstellenden Betriebe und Hochschulen ist der Markt eine gute Gelegenheit, potenzielle Bewerber kennenzulernen und für die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten zu werben.

Am heutigen Samstag, 18. Mai, geht der Berufs-Info-Markt weiter. Von 10 Uhr bis 14 Uhr haben Interessierte erneut die Möglichkeit, sich über berufliche Perspektiven zu informieren. Die Aussteller präsentieren 270 verschiedene Berufe. Zudem veranstaltet die Schule einen Tag der offenen Tür.

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