Treffen des Regionalen Berufenetzwerks

Berufsorientierung soll an Gymnasien in Südniedersachsen wichtiger werden

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Treffen im Northeimer Corvinianum: Andrea Kaiser und Ingo Vallo (BBS II Göttingen), Jens Buchholz (BBS I Göttingen) sowie Franziska Obermann (BBS Ritterplan) tauschten ihre Erfahrungen mit dem Regionalen Berufswahlnetz aus.

Northeim. Das „Regionale Berufswahlnetz Sek. (Sekundarstufe) II“ für Südniedersachsen hat sich über die Arbeit im Netzwerk und die Erfahrungen ausgetauscht.

2016 führte der Wunsch, die Berufsorientierung an Gymnasien breiter aufzustellen zur Gründung des Regionalen Berufswahlnetzwerkes. Dort arbeiten 18 Schulen mit gymnasialer Oberstufe und elf externe Partner zusammen, um die Phase der Berufsorientierung für Abiturienten stärker in den Fokus zu rücken. Dazu wurden Unterrichtsinhalte zu verschiedenen Themen erarbeitet und in einer Erprobungsphase an den Schulen angeboten.

Teilnehmer möchten voneinander lernen

In Northeim trafen sich 49 aktive Teilnehmer des Netzwerkes „um voneinander zu lernen“, wie die Beteiligten sagten. Thomas Deimel-Bessler von der Bildungsregion Niedersachsen zog dabei eine „Halbzeit-Bilanz“. Er betonte die Wichtigkeit der inhaltlichen und strukturellen Bedingungen für ein Gelingen des Projekts. Nun müssten Antworten auf die Frage gefunden werden, wie ein Praxistransfer in den Schulen gelingen kann.

Beim Treffen am Corvinianum wurde auch ein Wechsel in der Projektleitung beschlossen. Ilka Petersmann von der BFGoe (Beschäftigungsförderung Göttingen) übernimmt die Aufgabe und lobte die bislang erzielten Ergebnisse. Der Erlass zur Berufsorientierung an Gymnasien sei eine Chance für die Schulen, lebenspraktischen Unterricht für ihre Schüler zu gestalten.

Das Regionale Berufswahlnetzwerk Sek II versteht sich als unterstützende Plattform für die Zusammenarbeit von Schülern, Lehrern und Berufsberatern in puncto Berufsorientierung. Das nächste Treffen wurde für den 26. Juni vereinbart.

Portal für Ausbildungsplätze von der HNA

Die HNA hat auch ein eigenes Portal für Ausbildungsplätze in Nordhessen und Südniedersachsen. 

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