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HNA-Yogasommer: Am Bleichewall herrscht ein besonderer Geist

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Von: Olaf Weiss

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An heißen Tagen, wie am vergangenen Dienstag machte Yogalehrerin Anke Tannhäuser (rechts) mit den Teilnehmern des HNA-Yogasommers vor allem therapeutische Übungen, die weniger anstrengend sind.
An heißen Tagen, wie am vergangenen Dienstag machte Yogalehrerin Anke Tannhäuser (rechts) mit den Teilnehmern des HNA-Yogasommers vor allem therapeutische Übungen, die weniger anstrengend sind. © Olaf Weiss

Der HNA-Yogasommer ist zu Ende. Zwei Monate lang dehnten und streckten sich zwischen 75 und 200 Menschen am Northeimer Bleichewall.

Northeim – Durchschnittlich seien 150 Teilnehmer gekommen, sagt Yogalehrerin Anke Tannhäuser. Selbst am einzigen Regentag des Yogasommers seinen es noch 75 gewesen.

HNA-Redaktionsleiter Olaf Weiss dankte Tannhäuser für ihr Engagement. Sie sei die Seele des Yogasommers. Ohne sie wäre die Veranstaltung kein so großer Erfolg. Die Yogalehrerin leitet die Teilnehmer seit dem Beginn in Northeim im Sommer 2018 an. Sie und Weiss kündigten den Teilnehmern an, dass sie sich beeide auf eine Neuauflage im kommenden Jahr freuen.

Ein weiterer Dank richtete sich an die Karateschule Haubold, die wie in der Vergangenheit bei den am Bleichewall stattgefundenen Yogasommern den Strom für die Lautsprecheranlage zur Verfügung gestellt hat.

Im vergangenen Jahr mussten die Yogastunden ins Gustav-Wegner-Stadion verlegt werden, weil sie wegen der Pandemie an einem Ort stattfinden mussten, wo einer Erfassung der Teilnehmer möglich war. 2020 hatte es wegen Corona nur eine Yogastunde geben können.

Anke Tannhäuser
Anke Tannhäuser © Hubert Jelinek

„Der Yogasommer hat einen besonderen Geist“, sagt Tannhäuser. Deshalb mache sie den auch so gerne. Das Teilnehmerfeld sei generationsübergreifend. Es seien Ältere dabei, aber auch Kinder. Nach wie vor war der größte Teil Frauen, aber auch der Anteil der Männer sei gestiegen. In diesem Jahr seien auch mehr ältere Männer – und nicht nur welche im Alter zwischen 20 und 30 Jahren – auf den Bleichewall gekommen. „Die waren auch kontinuierlich dabei“, betonte sie. Überhaupt sei der Großteil der Yogafreunde regelmäßig gekommen.

Nur an den sehr heißen Tagen sind nach den Worten der Yogalehrerin die älteren Teilnehmer zu Hause geblieben. Bei denen, die immer dabei gewesen seien, sei im Verlauf des Yogasommers auch ein Fortschritt zu sehen gewesen. Nach der Coronazeit, während der viele Menschen sportlichen nicht aktiv gewesen seien und auch zugenommen hätten, sei Yoga auch ein idealer Einstige zurück in den Sport. (Olaf Weiss)

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