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Betrug in Corona-Testzentren: Betreiber sollen falsch abgerechnet haben

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Von: Olaf Weiss

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Mit einem Großaufgebot war die Polizei am Donnerstagmorgen am Corona-Testzentrum in der Göttinger Straße angerückt.
Mit einem Großaufgebot war die Polizei am Donnerstagmorgen am Corona-Testzentrum in der Göttinger Straße angerückt. © Hubert Jelinek

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ermittelt gegen die Betreiber von Corona-Testzentren in Northeim, Einbeck und Bad Gandersheim.

Northeim – Die sechs Beschuldigten sollen nach Auskunft des Pressesprechers der Staatsanwaltschaft, Christian Wolters, bei der Kassenärztlichen Vereinigung mehr Coronatests abgerechnet als sie tatsächlich vorgenommen haben. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig ist im Bereich des Oberlandesgerichts Braunschweig für Clankriminalität zuständig, weshalb sie laut Wolters in diesem Fall die Ermittlungen führt.

Gegen fünf der sechs Beschuldigten habe das Amtsgericht Braunschweig jeweils auf Antrag der Staatsanwaltschaft Vermögensarrestbeschlüsse erlassen, berichtete Wolters. Sie umfassen eine Gesamtsumme von 896. 000 Euro, auf die die Fünf nun keinen Zugriff mehr haben.

Verdacht auf Abrechnungsbetrug: Ermittler durchsuchen Corona-Teststation

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen fand am Donnerstagmorgen in der Coronateststation in der Göttinger Straße in Northeim eine Durchsuchung statt. Nach Wolters Worten sollten vor allem elektronische Datenträger (Computer) sichergestellt werden, um Aufschluss darüber zu bekommen, ob die Beschuldigten vorsätzlich oder fahrlässig falsche Angaben gemacht haben. (ows)

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