134 wurden getestet

Coronafälle im Northeimer Pflegedienst: Bisher zwölf Infizierte

Eine Frau in weißem Schutzmantel und Mundschutz arbeitet in einem Labor
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Labortest auf Corona. (Symbolbild).

Die Zahl der mit Corona infizierten Personen im Umfeld eines ambulanten Northeimer Pflegedienstes hat sich nach Auswertung von 134 vorgenommenen PCR-Tests auf zwölf verfestigt.

Northeim - Das bestätigte der Landkreis Northeim auf HNA-Nachfrage. Infiziert sind nach Auskunft der Kreisverwaltung sechs Mitarbeiter des ambulanten Northeimer Pflegedienstes. Nach Recherchen der HNA handelt es sich um den ambulanten Pflegedienst St. Sixti.

Ebenfalls laborbestätigt infiziert sind sechs vom Pflegedienst zu Hause betreute Patienten.

Hintergrund: Am Mittwoch voriger Woche wurde bekannt, dass zwei Mitarbeiter des Pflegedienstes mit Corona infiziert waren. Danach wurden im Auftrag des Landkreises von mobilen Testteams und auch von Hausärzten an drei aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt 134 Personen zu Hause abgestrichen.

Laut Gesundheitsamt des Landkreises ist eine Quarantäne auch nur für die zwölf Infizierten angeordnet worden und nicht an Personen im näheren persönlichen Umfeld der Infizierten.

Die ambulante Pflege der rund 360 Patienten des Sixti-Pflegedienstes in und rund um Northeim sei weiter gewährleistet, heißt es von der Pflegedienstleitung der Sixti-Schwesternstation, die vor einem Jahr von Diakonie-/Sozialstationen Westharz gGmbH mit Sitz in Osterode übernommen worden war. Die Patienten könnten alle von Mitarbeiterinnen zu Hause versorgt werden, die nicht in Kontakt mit den Infizierten standen. Insgesamt habe man 65 Beschäftigte.

Wie es zur Infektion der Mitarbeiter gekommen war, darüber wollte die Pflegedienstleitung aus Datenschutzgründen keine Auskunft geben.   (Axel Gödecke)

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