Schnellster Fahrer fuhr 104 Stundenkilometer

Blitzer-Marathon: Kaum Raser unterwegs

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Messung: Polizeibeamtin Sabrina Jagaschewski (Bild) kontrollierte zusammen mit ihrem Kollegen Jörg Assmann die Geschwindigkeit in der 70er-Zone auf der Kreisstraße bei Sudheim.

Northeim. Ausgesprochen ruhig verlief am Donnerstag der bundesweite Blitzer-Marathon im Bereich Northeim.

An den Messstellen, die von der Northeimer Polizei eingerichtet worden waren, wurden zwar viele Autofahrer per Lasermessung kontrolliert, doch bis zum späten Abend waren nur eine handvoll Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs.

Während es in Northeim, Bad Gandersheim und Uslar ruhig blieb, hatte die Einbecker Polizei auf der Bundesstraße 3 im Bereich Vogelbeck/Müllershausen einiges zu tun: Dort waren bis zum Nachmittag 19 Autofahrer in der Tempo 70-Zone zu schnell unterwegs, fünf von ihnen erhalten nun ein Bußgeld. „Spitzenreiter“ hier war übrigens ein Autofahrer mit 104 statt der erlaubten 70 km/h.

Durch die vorherige Veröffentlichung der Messpunkte in den Medien und im Internet waren die Autofahrer gewarnt: „Die Messaktion war in den Köpfen der meisten Verkehrsteilnehmer. Wir hoffen, dass dieses Bewusstsein auch in Zukunft anhält“, sagte Uwe Falkenhain, Pressesprecher der Polizeiinspektion Northeim-Osterode. Überhöhte Geschwindigkeit sei noch immer die Unfallursache Nummer 1. Und: „Je schneller gefahren wird, desto schlimmer sind die Folgen eines Verkehrsunfalls.“ Aus Sicht der Polizei sei der gestrige Blitzer-Marathon daher ein Erfolg gewesen, sagte Falkenhain.

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