Bau soll 2018 beginnen

Bootshaus in Northeimer Freizeitsee: Planung des Drachenbootvereins läuft

Northeim. Der Drachenbootverein Northeim möchte im nächsten Jahr mit dem Bau eines eigenen Bootshauses am Northeimer Freizeitsee beginnen. Das hat der Vorsitzende Marcus Wilke mitgeteilt.

Bisher teilt sich der Drachenbootverein das städtische Bootshaus mit der DLRG-Ortgruppe, den Berufsbildenden Schulen 1 und dem Gymnasium Corvinianum. Der Platz reiche aber nicht mehr aus. Deshalb habe sich der Verein, der 65 Mitglieder hat, entschlossen, ein eigenes Bootshaus zu bauen.

Dieses muss unter anderem den drei vereinseigenen Drachenbooten, die jeweils 12,50 Meter lang sind, genügend Platz bieten.

Unterstützung von der Stadt

Vonseiten der Northeimer Stadtverwaltung fühlt sich der Verein gut unterstützt. „Wir haben kein Problem mit dem Bürgermeister“, betonte Wilke. Damit reagierte er auf die Kritik von CDU und SPD an Verwaltungschef Hans-Erich Tannhäuser, dass dieser die Politik nicht schon längst von den Plänen des Vereins unterrichtet habe.

Ein erstes Vorgespräch mit Tannhäuser und einem Bauamtsmitarbeiter hat es nach Wilkes Worten bereits im vergangenen September gegeben.

„In dem Gespräch wurde schnell klar, dass die Stadt unser Vorhaben befürworte“, berichtet Wilke. Danach habe der Verein mit den eigentlichen Planungen begonnen. Und anderem habe geklärt werden müssen, ob und wie der Verein ein Grundstück am See bekommen kann.

Im April habe es ein weiteres Gespräch mit Vertretern der Stadt gegeben, um das weitere Vorgehen abzustimmen. „In diesem Gespräch haben wir ebenfalls die positive Einstellung der Stadt erfahren dürfen“, berichtete Wilke. Auch äußerte der Vereinsvorsitzende seinen Dank für das Engagement von SPD und CDU für das Projekt.

Der nächste Schritt sei die Einleitung der Änderung des Bebauungsplanes. Der Verein hofft, dass die abschließende Entscheidung des Rates im August 2017 fällt.

Spenden und Fördergeld

Bis dahin will der Verein, der alljährlich das Drachenbootrennen für Betriebsmannschaften auf dem Freizeitsee veranstaltet den Finanzierungsplan abgeschlossen haben.

Der Bau soll nach Wilkes Worten neben vereinseigenem Geld unter anderem mit Fördergeld sowie Spenden bezahlt werden. Dazu plant der Verein auch die Gründung eines Fördervereins. 

Rubriklistenbild: © Gödecke

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