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Heute ist Rauchmeldertag: Brandgefahr durch Akkus steigt

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Von: Kathrin Plikat

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Die Feuerwehr warnt vor Brandgefahr durch Akkus: Kreisbrandmeister Marko de Klein mit einem E-Bike-Akku sowie einem Akku-Werkzeug.
Die Feuerwehr warnt vor Brandgefahr durch Akkus: Kreisbrandmeister Marko de Klein mit einem E-Bike-Akku sowie einem Akku-Werkzeug. © Kreisfeuerwehr Northeim/Konstantin Mennecke

Heute ist Rauchmeldertag – passend dazu weist die Kreisfeuerwehr Northeim auf eine seit einigen Jahren steigende Brandgefahr durch Akkus hin.

Northeim - In Staubsaugern, Fahrrädern mit elektrischer Unterstützung, Elektro-Rasenmähern, aber auch Smartphones, Drohnen und vielen Geräten mehr finden sich immer leistungsstärkere Akkus, die insbesondere bei unsachgemäßer Handhabung sehr gefährlich werden können.

„Bundesweit steigen die Fallzahlen der Brände durch Lithium-Ionen-Akkus weiter an“, betont Kreisbrandmeister Marko de Klein. Laut Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) ist diese Art von Bränden inzwischen als neues Alltagsrisiko zu sehen. Insbesondere durch technische Mängel, aber auch durch unsachgemäße Nutzung entstehen häufig Brände.

Die Kreisfeuerwehr rät daher, Akkus ausschließlich laut Herstellerangaben zu laden. Die Energiespeicher dürfen weder geöffnet, noch besonders hohen oder niedrigen Temperaturen ausgesetzt werden. Sind sie beschädigt, dürfen sie nicht mehr verwendet werden. „Akkus sollten zudem möglichst fünf Meter von brennbaren Gegenständen entfernt geladen werden“, so de Klein, denn die meisten Brände entstehen nach seinen Worten beim Laden von Akkus.

Wenn technische Geräte mit Akku längere Zeit nicht benötigt werden, sollten sie mit einer Ladekapazität von etwa 30 bis 60 Prozent in trockenen Räumen gelagert werden, die unbedingt mit Rauchmeldern ausgestattet sein sollten, damit ein Feuer schnellstmöglich bemerkt wird, rät de Klein. Und: Wer zum Beispiel sein E-Bike transportiert, sollte dafür den Akku separat mitnehmen, so der Kreisbrandmeister weiter.

Eine weitere Gefahr könne entstehen, wenn die technischen Geräte ausgedient haben und entsorgt werden: „Lithium-Ionen-Akkus dürfen nicht im Hausmüll entsorgt werden“, mahnt Marko de Klein.

Ein Grund sei, dass viele Bestandteile noch recycelt werden könnten. Aber neben diesem Umweltschutzaspekt gibt es noch einen wichtigen anderen Grund, so de Klein: „Werden die Akkus beim Pressen in den Fahrzeugen unserer Kreisabfallwirtschaft oder auf der Deponie beschädigt, können sie sich entzünden, großen Schaden anrichten und Menschen gefährden.“ Denn nicht nur das Feuer, sondern auch die entstehenden Gase seien sehr gefährlich. (kat)

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