Fehlende Kapazitäten 

Breitbandausbau in Northeim: Telekom kann Zeitplan nicht einhalten 

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Dauert weiter: Der Breitbandausbau im Kreis Northeim wird für die letzten Kunden erst 2020 schnelleres Internet bringen.

Die Deutsche Telekom wird den vorgesehenen Zeitplan von zwölf Monaten für den Breitbandausbau im Landkreis Northeim nicht einhalten können.

Das hat das Unternehmen dem Kreistag mitgeteilt. Grund dafür seien fehlende Tiefbau-Kapazitäten. Die Unternehmen seien aufgrund der guten Konjunkturlage schlicht ausgelastet. Die ersten Inbetriebnahmen der schnelleren Anschlüsse sollen ab dem 12. Juli erfolgen. Alle Kunden im Kreisgebiet werden aber erst ab dem 30. Januar 2020 das schnellere Internet buchen können. 

Die Tiefbauarbeiten sollen vor dem nächsten Winter abgeschlossen werden. Danach erfolgen die Anschlussarbeiten. Über den aktuellen Stand der Ausbauarbeiten werde die Kreisverwaltung in einem wöchentlichen Statusbericht informiert.

Lesen Sie dazu: Ab November wird im Landkreis Northeim gebaggert

Aktuell seien 16 Kilometer Tiefbau-Arbeiten fertig und 26 Kilometer Glasfaserkabel eingezogen. 15 Verteilergehäuse hat die Deutsche Telekom aufgestellt. Durch die Arbeiten soll in Teilen das sogenannte Super-Vectoring möglich werden. Konkret werden so über Kupferkabel Geschwindigkeiten von bis zu 250 Mbit/s ermöglicht. 

Auf die Formulierung „bis zu“ hat in der Sitzung auch Tobias Schnabel (FDP) hingewiesen. Er wies auf die großen Unterschiede zwischen den Vertragsangeboten und den letztlich tatsächlichen Leistungen hin. Laut Telekom werden im Ausbaugebiet über 60 Prozent der Haushalte über die maximal möglichen 250 Mbit/s verfügen.

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