Ziele und Aufgaben für das kommende Jahr

Neujahrsempfang in Northeim: Bürgermeister Tannhäuser wirbt für mehr Miteinander

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Gut besucht: 300 geladene Gäste waren zum Neujahrsempfang in die Stadthalle gekommen.

Northeim. Für ein größeres Miteinander in der Stadt hat sich Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser jetzt beim Neujahrsempfang der Stadt stark gemacht.

„Wenn wir gemeinsam handeln, bekommen wir eine ungeahnte Kraft“, sagte er.

Das Miteinander von Wirtschaft und Gemeinwesen, von Verwaltung und Stadtrat, von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen, von Vereinen und engagierten einzelnen Bürgern sei wichtig. „Als Bürgermeister möchte ich das Miteinander in unserer Stadt stärken“, betonte er.

Tannhäuser sagte, er wolle das Zusammenkommen von Bürgern, Politikern, Unternehmern sowie Vertretern aus den Vereinen und Verbänden unterstützen. „Wir Northeimer haben miteinander die Kraft, unsere Stadt zu gestalten - jetzt und in Zukunft.“

Unter anderem folgende Ziele und Aufgaben für das noch junge Jahr nannte der Bürgermeiser:

• Aufnahme der Innenstadt ins Städtebauförderungsprogramm, das 15 Jahre laufen soll.

• Weiterentwicklung der Innenstadt auf Basis eines breiten Konsens, „aber auch mit fachplanerischer Begleitung“.

• Bau des zweiten Abschnitts des Rundwegs um den Freizeitsee.

• Die Erweiterung des Angebots der Krippenplätze.

• Ausbau des Northeimer Images als Sportstadt.

Außerdem kündigte er an, dass sich in diesem Jahr die Firma H & H Werkzeug GmbH ihren Sitz nach Northeim verlagern werde. Es handele sich dabei um Europas größten Hersteller von Phasenprüfern.

Nach den Worten von Geschäftsführer Alexander Hein will das bisher in Hardegsen ansässige Unternehmen an der Robert-Bosch-Straße in Northeim neu bauen und bis zum Spätsommer dorthin umziehen.

Es habe 15 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von zwei Millionen Euro. Die Phasenprüfer werden komplett in in der Region hergestellt. Den Kunststoff-Spritzguss mache H & H selbst. Bei der Montage kooperiere das Unternehmen auch mit Behinderten-Werkstätten und Vollzugsanstalten in der Region sowie dem Maßregelvollzugszentrum in Moringen.

Als Neubaustandort hätten Hardegsen, Moringen und Northeim zur Wahl gestanden. Die Entscheidung für Northeim sei auch gefallen, weil sich Bürgermeister Tannhäuser stark für die Ansiedlung des Unternehmens ins Zeug gelegt habe.

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