Neujahrsempfang

Bürgermeister will mehr Leben in Northeim

Gute Stimmung: BFC-Geschäftsführerin Sylvia Gerl, der Geschäftsführer des Autohauses Hermann, Michael Zimbal, und Busunternehmer Horst Weihrauch im Gespräch.

Northeim. Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser hat beim Neujahrsempfang der Volksbank Göttingen für seinen Plan geworben, die Verwaltung ins Stadtzentrum zu verlegen.

„Es wäre wünschenswert, 200 Mitarbeiter in die Innenstadt zu verlagern“, sagte er in seinem Grußwort am Mittwochabend in Northeim. Der Mietvertrag für das Gebäude am Scharnhorstplatz läuft 2020 aus.

Außerdem betonte er noch, sich weiter um die Verbesserung der Sauberkeit in der Stadt kümmern zu wollen. Einen ausführlichen Blick voraus ins gerade begonnene Jahr 2015 kündigte er für den Empfang der Stadt Northeim an, der am Freitag, 16. Januar, in der Stadthalle stattfindet.

Dafür verwies er in einer ausführlichen Aufzählung auf das im vergangenen Jahr erreichte - angefangen vom neuen Pachtvertrag für den Freizeitsee, über den Niedersächsischen Bläserklassentag, den Krankenhausumzug, die Wiedereröffnung des Turms der Alten Brauerei bis zum Umzug des Weihnachtsmarktes und dem Aufstellen neuer Bänke am Wieterrandweg. Ausführlich lobte er die Investitionen der Northeimer Unternehmen Contitech, Breckle und Thimm als wichtige Bekenntnisse zum Standort Northeim.

Zuvor hatten das Northeimer Volksbank-Aufsichtsratsmitglied Jutta Gebhard und der Volksbank-Vorstand Markus Bludau das Jahr 2014 aus regionaler und wirtschaftlicher Sicht noch einmal Revue passieren lassen. Dabei dankte Gebhard Vorstand und Mitarbeitern für die erfolgreiche Arbeit.

„Deutschland kommt mir vor wie der Fahrer eines PS-starken Sportwagens auf der A7, der nach einer gefühlten Ewigkeit in der 60er-Zone seinen Wagen ausfahren will, aber dann in eine 120er-Zone kommt“, beschrieb Bludau die Situation der Wirtschaft. Das Wachstum könnte deutlich größer ausfallen, wenn es nicht durch geopolitische Krisen wie den Ukraine-Konflikt den Terror des Islamischen Staates (IS) gebremst würde.

Er blickte optimistisch voraus. Das Glas sei halbvoll und nicht halbleer, betonte der Volksbank-Vorstand. Dabei erinnerte er daran, dass noch im Jahr 2005 Deutschland als „der kranke Mann in Europa“ gegolten habe, nun aber Wachstumsmotor sei. (ows)

Neujahrsempfang der Volksbank Göttingen in Northeim

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