Zweiter Kandidat - Wahl am 25. Februar 2018

Bürgermeisterwahl in Northeim: Dodenhöft  nominiert sich

Northeim. Northeims Kämmerer Jörg Dodenhöft tritt als unabhängiger Kandidat im Rennen um das Amt des Bürgermeisters an.

Das kündigte der 57-jährige Christdemokrat am Dienstag – seinem Geburtstag – im Kreis seiner Unterstützer an. Er ist damit nach Simon Hartmann (SPD) der zweite Bewerber um den Chefposten im Rathaus.

Dazu zählt auch seine Partei, wie CDU-Ratsfrau Helga Jäger betonte. Der Stadtverbandsvorstand der Union habe sich einstimmig dafür ausgesprochen, den Mitgliedern vorzuschlagen, Dodenhöft zu unterstützen. Ebenso sprachen sich die grünen Ratsmitglieder Hans Harer und Jörg Seraphin für Dodenhöft aus. Die Grünen werden keinen eigenen Kandidaten aufbieten, betonte Harer.

Er sei in den vergangenen Wochen von zahlreichen Menschen aus Politik und Wirtschaft motiviert worden, zu kandidieren, begründete Dodenhöft, warum er antrete. Er tue das bewusst parteiübergreifend, betonte er. Seine CDU-Mitgliedschaft habe ihn nie daran gehindert, sich für die beste Lösung für Northeim einzusetzen, unabhängig davon, wer sie vorgeschlagen habe. „In seiner Amtsführung ist das nie zu bemerken gewesen, dass er ein Parteibuch hat“, bestätigte Harer.

Jörg Dodenhöft.  

„Dodenhöft hat Schlimmeres verhindert“, sagte Seraphin zur nach seinen Worten gerade auch für Dodenhöft schwierige Phase der Amtszeit von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser. Er, Harer und Jäger betonten, wie vertrauensvoll die Zusammenarbeit der Fraktionen mit dem Kämmerer immer gewesen sei.

Daneben äußerten Apotheker Wolfram Schmidt, Unternehmer Rainer Temme und Landwirt Cristian von Plate Stralenheim ihre Hoffnung, dass es mit Dodenhöft gelingt, die Stadt Northeim, die in der Vergangenheit hinter ihren Möglichkeiten zurückgeblieben sei, auch wirtschaftlich wieder nach vorne zu bringen.

Dodenhöft selbst verwies auf seine Erfahrung als Verwaltungsfachmann in Leitungspositionen. Schon bevor er 2009 als Kämmerer und Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters nach Northeim gewechselt ist, habe er bereits 13 Jahre lang leitende Positionen beim Landkreis Göttingen und kurz beim Kirchenkreisamt Osterode innegehabt.

Außerdem betonte er seine Rolle als Kämmerer bei der Entschuldung der Stadt. Sie sei durch den Abbau von 48 Millionen Euro Schulden im Rahmen des Zukunftsvertrages mit dem Land Niedersachsen wieder handlungsfähig geworden.

Rubriklistenbild: © zje

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