Großeinsatz der Feuerwehren - Haus unbewohnbar

Carport in Sudheim brennt lichterloh

Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Carport eines Wohnhauses in Sudheim. Das Feuer griff auch auf das Haus über.
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Meterhoch schlugen die Flammen aus dem Carport eines Wohnhauses in Sudheim. Das Feuer griff auch auf das Haus über.

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehr mit Sirenenalarm kam es am Montag gegen 19.30 Uhr in der Northeimer Ortschaft Sudheim.

Sudheim - Aus einem Carport, der direkt neben einem Einfamilienhaus am Bishäuser Weg platziert war, schlugen Flammen lichterloh in den Himmel. Das Feuer griff auch auf die Außenwand und den Spitzboden des Wohnhauses über.

Laut Northeimer Polizeiinspektion konnten die Kräfte der eingesetzten Feuerwehren aus Northeim, Sudheim, Bühle und Hillerse durch einen schnellen Löschangriff ein Ausbreiten des Feuers auf weitere Gebäudeteile jedoch gerade noch verhindern.

Eine 44-jährige Bewohnerin des Gebäudes erlitt nach Angaben eines Polizeisprechers eine Rauchgasvergiftung und musste vorsorglich ins Krankenhaus nach Weende gebracht werden.

Das Haus ist aktuell aufgrund des Brandschadens und des Löschwassereinsatzes nicht bewohnbar. Die Anwohner seien zunächst bei Verwandten untergekommen. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mindestens 50 000 Euro.

Die Brandursache steht laut Polizeibericht noch nicht abschließend fest. Es gebe aber einen Verdacht. Ersten Ermittlungen zufolge scheint ein technischer Defekt im Bereich der Elektroanlagen im Carport ausschlaggebend gewesen zu sein.

Die Feuerwehrkräfte löschten wegen der starken Rauchentwicklung mit Atemschutz das Feuer im Haus und im Außenbereich mit mehreren C-Strahlrohren, berichtet Horst Lange von der Pressegruppe der Kreisfeuerwehr. Vom Korb der Drehleiter aus sei das Dach geöffnet worden, um das Feuer von oben im Spitzboden zu löschen.

Nachdem das Feuer gelöscht war, kontrollierten die Einsatzkräfte den Brandort mit einer Wärmekamera und deckten die Einsatzstelle mit Löschschaum ab.

Im Einsatz waren rund 75 Aktive von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst. Von der DRK-Bereitschaft Northeim wurde ein Rettungswagen mit Besatzung zum Eigenschutz der Einsatzkräfte am Einsatzort gestellt.  (Axel Gödecke)

Per Drehleiter wurde auch von oben durch das Hausdach gelöscht.

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