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CDU: Dunkle Flecken beseitigen

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An der Spitze eines Lampenmastes wird eine LED-Lampe angebracht.
Umrüstung auf LED-Technik: Seit elf Jahren werden die Straßenlampen in Northeim nach und nach ausgetauscht. © Hubert Jelinek

Die CDU-Stadtratsfraktion fordert, die Straßenbeleuchtung in Northeim und den Ortschaften zu verbessern.

Northeim – Die Christdemokraten haben dabei nach eigenen Angaben sowohl die Leuchtzeiten als auch Qualität und Energieeffizienz im Sinn.

Im Jahr 2011 begann die Umstellung der Straßen- und Außenbeleuchtung auf energiesparende LED-Leuchten. Verbunden mit der damals eingeführten Nachtabschaltung konnten große Energie- und Kosteneinsparungen erreicht werden.

CDU-Ratsfrau Alexandra Sieder weist jedoch heute darauf hin, dass die damalige Umrüstung lediglich als ein schlichter Austausch der Leuchtmittel der vorhandenen Lichtpunkte ohne Anpassung von Masthöhen und Abständen der Masten stattgefunden habe.

Alexandra Sieder
CDU-Ratsfrau Alexandra Sieder © Hubert Jelinek

Das Ergebnis seien oft ungenügende Beleuchtungssituationen. So sind nach Sieders Worten zwischen den Leuchtpunkten in vielen Bereichen dunkle Lücken entstanden, die vielen Bewohnern schon lange ein Dorn im Auge sind.

Dabei weist die CDU-Ratsfrau daraufhin, dass im Bereich der LED-Technologie inzwischen eine rasante Entwicklung stattgefunden habe.

Dadurch besteht heute die Möglichkeit, in vielfacher Weise Verbesserungen zu erzielen, um einerseits mehr Umwelt- und Klimaschutz durch geringere CO2-Belastung mit höherer Verkehrssicherheit und verbesserte Beleuchtungsqualität zu erreichen, aber auch, um weitere Kosten zu sparen und den von anderen Fraktionen gewünschten Insektenschutz zu berücksichtigen. So ist nach Sieders Angaben mit einer abgestuften Nachtdimmung eine durchgängige Beleuchtung möglich, ohne erhebliche Mehrkosten zu erzeugen. Die CDU fordert nun von der Verwaltung, eine Sanierungs- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Straßenbeleuchtung durch ein geeignetes Planungsbüro in die Wege zu leiten. Nach eigenen Angaben arbeitet die Stadtverwaltung bereits seit Längerem am Thema Straßenbeleuchtung.

Nachdem das Thema bereits in einer Sitzung des Ratsausschusses für Stadtentwicklung und Klimaschutz aufkam, habe Bürgermeister Simon Hartmann im vergangenen November hausintern den Auftrag erteilt, ein Straßenbeleuchtungskonzept zu erarbeiten.

Auch sei es beabsichtigt, Fördergeld für die Umsetzung zu beantragen.   (ows)

In der Kernstadt ist die Umrüstung fast abgeschlossen

In der Northeimer Kernstadt sind rund 90 Prozent der Straßenlampen in den vergangenen Jahren auf LED umgestellt worden. 370 von 3600 müssen nach Auskunft der Stadtverwaltung noch umgerüstet werden. Wie hoch der Anteil der LED-Straßenlampen in den Ortschaften ist, konnte die Stadtverwaltung kurzfristig nicht mitteilen. Nach ihren Angaben hat eine LED-Lampe eine Lebensdauer von 100 000 Stunden. Legt man eine durchschnittliche tägliche Leuchtdauer von zwölf Stunden zugrunde, sind das rund 23 Jahre. Für die Straßenbeleuchtung wendet die Stadt nach eigenen Angaben über 300 000 Euro im Jahr auf, davon sind 90 000 Euro für Unterhaltung und 134 000 Euro für Energie, 50 000 Euro für die weitere Umrüstung auf LED-Technik sowie und 35 000 Euro für Mastprüfungen und die Umrüstung der Nachtabschaltung. (ows)

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