Bereitstellung von Personal für Sozialarbeit

CDU: Kreis Northeim soll Flüchtlingen mehr helfen

JoachimStünkel

Northeim. Die CDU-Kreistagsfraktion fordert die  Kreisverwaltung auf, zwei Mitarbeiter freizustellen, um ein Netzwerk für die zahlreichen Flüchtlinge im Kreisgebiet aufzubauen.

Die Forderung nach Personal für die Flüchtlingssozialarbeit ist Teil eines ganzen Maßnahmenpakets, das die Fraktionsmitglieder in einer Klausurtagung zum Thema Flüchtlingspolitik beschlossen haben, berichtet der stellvertretende Fraktionschef, Joachim Stünkel.

Die CDU bekenne sich klar zu einer Willkommenkultur für Asylsuchende, die dem Landkreis Northeim zugewiesen werden, führte er weiter aus. Es werde aber ein besseres begleitendes System benötigt. Stünkel: „Wir dürfen weder unsere Bürger noch die Asylbewerber in den Gemeinden und Städten allein lassen.“

In einer Pressemitteilung führt die CDU-Kreistagsfraktion auch aus, welche Aufgaben die Landkreismitarbeiter zuerst anpacken sollen. Es gehe insbesondere darum, die Bereitschaft in der Bevölkerung zu unterstützen, Asylbewerbern zu helfen, sie zu begleiten und die Eingewöhnung zu erleichtern. Auch Kirchen und karitative Institutionen wollen eingebunden werden.

Außerdem müssten Städte und Gemeinden besser als bisher über Unterbringungen informiert werden. Ferner wolle die CDU einige bestehende Modelle prüfen lassen, um Asylbewerber zum Beispiel bei der Sprachförderung zu unterstützen.

Der Unionsfraktion im Kreistag sei klar, fährt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende fort, dass die steigende Zahl von Asylsuchenden nicht nur auf ein positives Echo in der Bevölkerung falle. Stünkel: „Zumal derzeit die überwiegende Zahl keine Kriesflüchtlinge sind, sondern Menschen aus Serbien, Rumänien und Eritrea.“

Dennoch sei der Landkreis verpflichtet, diese Personen menschenwürdig unterzubringen und sie nicht auszugrenzen. (goe)

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