CDU: Weder Stadthalle noch Schuhwallhalle schließen

Steht weiter in der Diskussion: Die Stadthalle Northeim, der gegenwärtig zum 30. April 2015 die Schließung droht. Archivfoto: Schrader/nh

Northeim. Die CDU hat den Northeimer Bürgermeister aufgefordert, mit dem Landkreis über den vorläufigen Weiterbetrieb der Stadthalle und der Schuhwallhalle zu verhandeln.

Entsprechende Anträge hat die CDU-Ratsfraktion jetzt in den Fachausschüssen Jugend, Sport und Soziales sowie Schule, Bildung und Kulur gestellt.

Unabhängig von den Entscheidungen des Northeimer Rates über die Zukunft der beiden Gebäude sei es notwendig, die Schließung bis auf Weiteres auszusetzen, heißt es in einer Pressemitteilung der Christdemokraten. „Der Weiterbetrieb beider Einrichtungen hätte schon Bestandteil der Verhandlungen des Bürgermeisters mit dem Landrat zum Konzept Northeim 2020 sein müssen“, kritisiert CDU-Fraktions-Chef Christian Binnewies die Vorgehensweise des Northeimer Verwaltungs-Chefs. „Mit unseren Anträgen fordern wir den Bürgermeister auf, das nachzuholen.“

Dass sich die Stadt Northeim im Zukunftsvertrag mit dem Land Niedersachsen verpflichtet habe, die Stadthalle zum 31. Dezember 2013 und die Schuhwallhalle zum 31. Juli 2015 an Dritte zu übergeben oder zu schließen, sei der CDU-Fraktion sehr wohl bewusst, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Wenn jetzt aber mit dem Einverständnis des Landrates der Neubau eines Sport- und Kulturzenrums und auf Verlangen des Rates auch Alternativen wie zum Beispiel der Erhalt und Weiterbetrieb der Stadthalle geprüft werden sollen, sei es notwendig, ein Verlängerung der Fristen zu erreichen. Im Falle der Stadthalle sei das ja bereits schon zweimal gelungen.

Sollte die Stadthalle zum 1. Mai des kommenden Jahres tatsächlich geschlossen werden, käme nach Einschätzung der Christdemokraten das Northeimer Kulturangebot zum Erliegen - mit der Folge, dass Nutzer an andere Standorte abwandern. Eine Reaktivierung der Halle nach längerer Unterbrechung hält die CDU für „nahezu ausgeschlossen.“

Bezüglich der Sporthalle am Schuhwall betont die CDU, dass diese für den Schulsport und die Vereine so lange zur Verfügung stehen muss, bis entweder ein Neubau realisiert wurde oder eine geeignete Alternative angeboten werden kann. (nik)

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