Fachkräfte-Gewinnung: ContiTech beeindruckt Ministerpräsident Weil

Wissbegierig: ContiTech-Mitarbeiter Karsten Rorig (links) erklärt Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) die Produktion von Bremszubehör für Autos. Foto:  Kling

Northeim. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) war zu Besuch bei ContiTech in Northeim. Der Politiker hat sich in der Firma über das Thema Fachkräftesicherung informiert und dabei auch einen Blick in die Produktion geworfen.

ContiTech-Vorstand Hans-Jürgen Duensing führte den Ministerpräsidenten durch das Werk und wies dabei darauf hin, dass ein attraktives Wohn- und Lebensumfeld heutzutage sehr wichtig sei, um Fachkräfte zu gewinnen und sie an das Unternehmen zu binden. Dabei spiele neben einem großen Sport- und Kulturangebot auch die Erreichbarkeit eines Standortes per Auto und Bahn eine wichtige Rolle, sagte Duensing.

Junge Menschen begeistern

Bärbel Sadek-Geipel, Leiterin Human Relations bei ContiTech, betonte gegenüber dem Ministerpräsidenten, wie wichtig die Arbeit mit Jugendlichen im Hinblick auf die Fachkräftesicherung sei. „Wir arbeiten mit vielen Schulen zusammen, um die jungen Menschen früh für Themen wie Mathematik und Chemie zu begeistern.“ Zusätzlich zu der engen Zusammenarbeit mit Schulen hat das Unternehmen eine Kooperation mit der Universität in Hannover und bietet auch ein Stipendium an, um weitere Anreize zu schaffen.

Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich von dem Konzept bei ContiTech beeindruckt: „Je früher jungen Menschen solche Jobs näher gebracht werden, desto einfacher können sie sich später bei der Berufswahl entscheiden.“ Das sei ein Schritt in die richtige Richtung.

Hohe Bedeutung 

Während der Werksführung hatte der SPD-Politiker mehrfach die Gelegenheit mit den Mitarbeitern zu sprechen und sich so einen Eindruck von der Arbeit und dem Klima bei ContiTech zu machen. Nach dem Rundgang erklärte Weil: „Ich bin sehr beeindruckt von dem Standort Northeim. Er hat eine hohe regionalpolitische Bedeutung und trägt regelmäßig zum Erfolg des Continental-Konzerns bei.“

Außerdem erklärte der SPD-Politiker, dass die gut ausgebildeten und engagierten Mitarbeiter am Standort ein wesentlicher Erfolgsfaktor für das Unternehmen sind. Hinzu kämen noch die modernen Produktionsstätten und die innovativen Produkte, die zum Forschritt des Unternehmens beitragen. (bek)

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