Schüler dürfen wieder kommen

Corona-Lockerung:  Musikalische Jugendförderung Northeim startet mit Unterricht

+
Freuen sich über den Neustart: Der Instrumentalunterricht in der Musikalischen Ju gendförderung läuft wieder. Das Bild zeigt (von links) Klavierlehrer Christian Baufeldt, Linda Duske (Bratsche), Geigenlehrer Carsten Armbrecht und Klavierschülerin Leah Schnabel.

Seit Mitte März waren auch die Musikschulen wegen Corona dicht. Jetzt ist Präsenz-Unterricht wieder erlaubt.

Darauf haben sie sehnsüchtig gewartet, die 13 Lehrerinnen und Lehrer der Musikalischen Jugendförderung Northeim. Seit Montag dürfen sie nach entsprechenden Corona-Lockerungen der Landesregierung wieder Präsenzunterricht erteilen.

Im Musiktrakt des Northeimer Gymnasiums Corvinianum, in dem die Jugendförderung Räume für den Instrumentalunterricht nutzen darf, herrschte denn auch gestern wieder mehr etwas Leben als in den vergangenen Wochen.

Pianisten, Streicher und Schlagzeuger durften gestern als Erste wieder mit ihren Lehrern live musizieren, natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln und des Sicherheitsabstands von mindestens 1,5 Metern.

Einzel-Musikunterricht in Privaträumen war zwar schon seit über einer Woche wieder möglich, doch seit Montag dürfen auch die Musikschulen wieder ihre Pforten für Instrumentalunterricht öffnen.

Bläser dürfen noch nicht

„Für Bläser und Sänger und auch die Früherziehung heißt es leider noch etwas länger warten“, sagt Geigenlehrer Carsten Armbrecht, der mit Pianist Christian Baufeldt und Schlagzeuger Christian Archontidis die Musikalische Jugendförderung in Northeim leitet. Rund 200 zumeist jugendliche Instrumentalschüler werden in der Northeimer Institution derzeit instrumental unterrichtet.

An Hygienemaßnahmen sei alles vorbereitet, so Armbrecht weiter. Es gebe einen Einbahnverkehr mit verschiedenen Ein- und Ausgängen und natürlich werde aufs Händewaschen oder Desinfizieren geachtet und auch gemeinschaftlich genutzte Instrumente werden zwischendurch gesäubert.

Froh sind sowohl Armbrecht als auch Klavierlehrer Christian Baufeldt, dass viele Eltern trotz des Corona bedingten Stillstands beim Präsenzunterricht bei der Stange geblieben seien und die Unterrichtsgebühren freiwillig weiter bezahlt hätten. Baufeldt: „Diese Solidarität hat vielen von uns als Solo-Selbstständige über die schwierige Zeit geholfen.“

Einige Musiklehrer hätten allerdings auch Online-Unterricht per Video-Call angeboten, so auch Geigenlehrer Carsten Armbrecht. Das Fazit der Musiklehrer über die Zwangspause fällt denn auch optimistisch aus. Armbrecht: „Es sind so gut wie keine Schüler abgesprungen. Das hat uns sehr gefreut.“ Armbrecht: „Jetzt hoffen wir, dass wir auch die Bläser bald wieder begrüßen dürfen. Unsere Räume sind eigentlich groß genug dafür, um die Abstände auch deutlich über zwei Meter hinaus zu gewährleisten.“

Mehr Informationen zu Corona in Niedersachsen:

Die neuesten Entwicklungen zu Corona in Niedersachsen gibt es im News-Ticker.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.