Gottesdienste mit Kontrolle

Corona prägt Planungen der Kirchen für das Weihnachtsfest im Landkreis Northeim

Voll besetzte Kirchenbänke mit Besuchern, die Kerzen in der Hand halten
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So voll besetzte Kirchenbänke wird es am Heiligen Abend nicht geben.

Die Kirchen bereiten sich auf Weihnachten unter Corona-Bedingungen vor.

Northeim – Auch in diesem Jahr müssen sich die Menschen darauf einstellen, dass die Corona-Pandemie große Auswirkungen auf das Weihnachtsfest haben wird. Sowohl im Kirchenkreis Leine-Solling als auch in der katholische Kirche Northeim hat man sich darauf eingestellt.

„Wir können dabei auf einige Erfahrungen vom vergangenen Jahr zurückgreifen“, sagt Superintendent Jan von Lingen und zeigt sich zuversichtlich, dass es den Kirchenvorständen im Landkreis gelingen wird, ihre Angebote an Gottesdiensten, Andachten und sonstigen Veranstaltungen individuell auf ihre jeweilige Gemeinde abzustimmen.

„Digitale Formate werden dabei auch wieder eine große Rolle spielen“, ergänzt Superintendentin Stephanie von Lingen. Außerdem werde es auch wieder unterschiedliche Konzepte geben, um insbesondere am Heiligen Abend möglichst vielen Menschen den Besuch eines Gottesdienstes zu ermöglichen. Das sei natürlich eine besondere Herausforderung.

In Einbeck soll wie im vergangenen Jahr der Heiligabendgottesdienst mehrfach hintereinander stattfinden, wobei die Besucher kommen und gehen können, wie sie möchten – natürlich unter Einhaltung der dann aktuellen Regeln. Für Northeim gibt es derzeit Überlegungen, das Angebot an Heiligabendgottesdiensten zu verdoppeln oder vielleicht sogar zu verdreifachen.

„In der Northeimer St.-Sixti-Kirche haben normalerweise 900 Personen Platz, aber da werden nur 200 Besucher pro Gottesdienst möglich sein“, nennt Jan von Lingen ein Beispiel für die Probleme, vor denen die Gemeinden stehen. Ohne Anmeldungen sei das nicht möglich, und darüber hinaus müssten sich die Gemeinden Gedanken machen, wie die 2G-Regelung dann kontrolliert werden kann.

In der katholischen Kirche möchte man in diesem Jahr am Heiligen Abend insbesondere im Interesse der Kinder das Angebot an Veranstaltungen im Freien erweitern, sagt Dechant Andreas Pape. So werde man nicht nur in Northeim erneut, sondern auch in Moringen und Nörten zusätzlich einen Krippenweg vorbereiten. (Niko Mönkemeyer)

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