1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim
  4. Northeim

Einsatzkräfte sind wohlbehalten aus Waldbrandgebiet in Sachsen zurückgekehrt

Erstellt:

Von: Kathrin Plikat

Kommentare

Die Einsatzkräfte wurden am Donnerstagabend von Kreisbrandmeister Marko de Klein (2. von rechts) in Northeim begrüßt. Ganz rechts Jan-Eric Loy, der den Einsatz der Northeimer in Sachsen geleitet hat.
Die Einsatzkräfte wurden am Donnerstagabend von Kreisbrandmeister Marko de Klein (2. von rechts) in Northeim begrüßt. Ganz rechts Jan-Eric Loy, der den Einsatz der Northeimer in Sachsen geleitet hat. © Kreisfeuerwehr Northeim/Konstantin Mennecke

Kreisbrandmeister Marko de Klein und Holger Schulz, Leiter des Fachbereichs 22 Brand- und Katastrophenschutz, haben am Donnerstagabend die 30 Einsatzkräfte zurück im Landkreis Northeim begrüßt, die seit Montag bei den Waldbränden in der Sächsischen Schweiz im Einsatz waren (HNA berichtete).

Northeim - Dort haben die ehrenamtlichen Kräften unter anderem Bodenfeuer in 30 bis 40 Zentimetern Tiefe gelöscht, den Brandschutz in Bad Schandau sichergestellt und beim Wassertransport in dem mehr als 30 Kilometer langen Schlauchleitungsnetz geholfen, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisfeuerwehr. „Ihr habt euch dem kräftezehrenden Einsatz gestellt, der alles andere als ungefährlich ist. Das verdient höchste Anerkennung“, sagte Kreisbrandmeister Marko de Klein bei der Begrüßung der Einsatzkräfte.

Menschen ins Katastrophengebiet schicken zu können bedeute immer auch Verzicht - nicht nur für die Retter selbst, sondern auch für deren Familien und auch bei den Arbeitgebern. „Gebt diesen Dank an sie weiter. Auch sie ermöglichen es maßgeblich, dass der Katastrophenschutz im Kreis Northeim in dieser Form überhaupt möglich ist“, so de Klein.

Fachbereichsleiter Holger Schulz zeigte sich begeistert von die Dankbarkeit der Menschen in der Sächsischen Schweiz: „Ihr wart im schweißtreibenden Einsatz die Botschafter für unseren Landkreis und habt vollkommen fremden Menschen geholfen und gezeigt, dass wir die Bevölkerung im Krisengebiet nicht im Stich lassen“.

Die Einsatzkräfte aus dem Landkreis Northeim wurden am Donnerstag durch Kräfte aus dem benachbarten Kreis Hildesheim abgelöst. Sie waren mit einem Einsatzleitwagen, zwei Löschgruppenfahrzeugen sowie einem Schlauchwagen jeweils aus dem Katastrophenschutz vor Ort.

90 Kräfte aus Niedersachsen sind noch bis Sonntag in Sachsen im Einsatz. „Wir müssen uns dafür wappnen, dass Einsätze im Zusammenhang mit Extremwetterlagen immer weiter zunehmen werden. Die verheerenden Waldbrände in Deutschland sind keine Vorboten, sondern direkte Auswirkungen des Klimawandels“, hatte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius in einer Mitteilung betont.   (kat)

Auch interessant

Kommentare