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Das Georgs-Bier kommt nun aus dem Harz

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Bierfest: Die Georgs-Macher wünschen sich ähnlich viele Besucher beim ersten Bierfest vor drei Jahren.
Bierfest: Die Georgs-Macher wünschen sich ähnlich viele Besucher beim ersten Bierfest vor drei Jahren (Foto). Am Samstag steigt die dritte Auflage des Festes. © Georgs Teams

Das Georgs-Bier kommt nun aus dem Oberharz. Es wird nun in der Altenauer Brauerei abgefüllt. „Durch die Änderungen können wir das Bier nun zu einem wettbewerbsfähigen Preis anbieten“, sagt Arne Nöhre vom Georgs-Team. Damit kämen sie dem Ziel näher, dass das Georgs auch als lokales Stadtbier wahrgenommen werde.

Northeim – „Wir haben von vielen Northeimern positives Feedback zu unserem Bier bekommen. Nur der Verkaufspreis passte bisher nicht zur Idee eines regionalen Bieres, das ganz selbstverständlich in Northeim ausgeschenkt wird“, erläutert er. Nun laute die Preisempfehlung 6,99 Euro für einen Sechserträger. Zuvor waren es 8 Euro für einen Viererträger.

Mit dem Brauerei-Wechsel haben sich auch die Flaschen geändert. Das Georgs gibt es jetzt in den schlankeren sogenannten Longneck-Flaschen (0,33 Liter) – im Sechser-Träger und in der Kiste.

Zuvor wurde es in Euroflaschen verkauft, die einen größeren Durchmesser hatte, dafür aber nicht so hoch waren. Auch im Fass kann man das Georgs bekommen.

Der spürbar gesunkene Preis schlägt sich nach den Worten von Nöhre in einer steigenden Nachfrage nieder. Künftig soll die jährliche Biermenge auf 5000 bis 6000 Liter pro Jahr steigen. Außerdem arbeiten er und seine vier Mitstreiter daran, die Zahl der Verkaufsstellen in der Region zu erhöhen. Gespräche mit mehreren Getränkehändlern liefen.

Demnächst werde man das Georgs-Bier in fast jedem Getränkehandel rund um Northeim herum bekommen können.

Auch die lokale Gastronomie zeigt nach Nöhres Worten immer mehr Interesse, die Northeimer Marke auszuschenken.

Die fünf Northeimer Freunde, die das Projekt aus einer „Bierlaune“ heraus ins Leben gerufen haben, sind fest davon überzeugt, ihre Idee weiter entwickeln zu können. Vor drei Jahren kamen sie mit dem Bier auf den Markt. Gebraut wurde es zunächst von der „Heimatliebe“-Brauerei in Duderstadt. Der Name des Gerstensaftes leitet sich von der St.-Georgs-Kapelle am Siechenhaus ab. „Das Georgs-Bier ist ein reines Hobby. Es macht uns einfach Spaß, die Idee immer weiter zu entwickeln“, betont Nöhre. „Auch wenn unsere beruflichen Verpflichtungen immer wieder dafür sorgen, dass es bei Georgs nur langsam vorangeht: Wir machen weiter. Stück für Stück.“

Wer das Georgs noch nicht kennt, hat beim Bierfest auf dem Siechenanger am Rhumedamm die Gelegenheit, es kennenzulernen. Am Samstag, 10. September, um 15 Uhr beginnt die dritte Auflage des Festes.

Die Öffnungszeit sei auf Wunsch vieler Northeimer vorverlegt worden, so Nöhre. DJ Michael Binding wird laut Ankündigung für die Musik sorgen. Das gastronomische Angebot werde durch den Foodtruck von Wolfs Burger abgerundet und für alkoholfreie Getränke sei ebenfalls gesorgt. (Olaf Weiss)

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