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Der Campingplatz Am Sultmer Berg ist für die neue Saison gerüstet

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Von: Jacob von Sass von Sass

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Ein Ausblick, der sich sehen lässt: Maurice Schütze vor dem Panorama des Campingplatzes Am Sultmer Berg.
Ein Ausblick, der sich sehen lässt: Maurice Schütze vor dem Panorama des Campingplatzes Am Sultmer Berg. © jakob von Sass

Ostern steht vor der Tür und die Sonne scheint vom Himmel. Das lockt viele Menschen raus in die Natur und natürlich auch auf die Campingplätze. Egal ob mit Wohnmobil, Wohnwagen oder Zelt, beim Campen gibt es viele unterschiedliche Optionen seinen Urlaub an der frischen Luft zu genießen. So auch auf dem Campingplatz Am Sultmer Berg in Northeim.

Northeim – Ende 2014 übernahm Inhaberin Runa Baumanns den Platz, der zuvor zwei Jahre leer stand. Für die neue Saison wünschen sie und ihr Sohn und rechte Hand Maurice Schütze sich, dass wieder mehr Normalität auf dem Platz einkehrt: „Die vergangenen Jahre waren unsere Besucher wegen der Corona-Maßnahmen sehr verunsichert. Die Gäste aus den skandinavischen Ländern sind wegen der Pandemie sogar komplett ausgeblieben. Jetzt hoffen wir, dass wir ohne Beschränkungen durch diese Saison kommen und die Gäste hier normal Urlaub machen können.“

Damit für die Gäste alles vorbereitet sei, gebe es auf dem 2,9 Hektar großen Platz allerhand zu erledigen sagt Maurice Schütze: „Wir haben zwar das ganze Jahr geöffnet, aber im Frühjahr steht dann trotzdem noch einmal ein großer Frühjahrsputz an.“ Zu dieser Zeit erledigen sie unter anderem Reparaturen, mähen Rasen, beschneiden Hecken und Bäume und säubern Terrassen und Sanitäranlagen. Neben den 180 Stellplätzen für Zelte und Wohnwagen und 15 Wohnmobil-Stellplätzen, ist die Laube auf dem Campingplatz der ganze Stolz von Runa Baumanns: „Die Laube haben wir 2018 gebaut und 2019 eröffnet. So können wir den Gästen auch im Winter etwas zum Essen und Trinken anbieten. Außerdem kommen auch viele Menschen aus Northeim und der Region vorbei, um ein Feierabendbier zu genießen oder Feiern zu veranstalten.“ Generell habe der Platz ein sehr buntes und gemischtes Publikum. Von Bauarbeitern über Ärzten seien viele Gruppen aus der Gesellschaft „quer durch die Bank vertreten“.

Doch so, wie der Campingplatz jetzt vorzufinden sei, sah es hier vor acht Jahren noch nicht aus, weiß Maurice Schütze. „Hier war eigentlich alles zugewuchert und man hatte zum Beispiel gar nicht die Aussicht, die jetzt zu sehen ist. Außerdem waren fast nur Dauercamper auf dem Platz, die alle so ziemlich ihr eigenes Ding gemacht haben. Es war also alles sehr verschlossen von außen“, sagt er. Trotzdem stand schnell fest, dass sich Runa Baumanns hier vor Ort mit ihren Kindern verwirklichen wollte: „Es war zwar mehr ein Zufall, dass wir den Platz gefunden haben, dennoch habe ich mich sofort in ihn verliebt“, berichtet die 55-jährige Inhaberin. Diese Liebe zeuge vermutlich auch von der eigenen Sympathie für das Campen, da auch sie früher mit einem Wohnwagen und ihren Kindern auf anderen Campingplätzen unterwegs gewesen sei. (Jakob von Sass)

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